Video zum Newsroom

Danke für das große Interesse: Video-Rückblick auf den Österreichischen Kommunikationstag 2017 in Wien.

Das Buch zum Newsroom ist im Verlag Springer VS erschienen: Christoph Moss (Hrsg.) (2016): Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Wie sich Themen effizient steuern lassen, Springer VS, Wiesbaden, 200 Seiten

Newsroom

Passend dazu haben wir gemeinsam mit PR Report ein Sonderheft veröffentlicht, das die Grundzüge des Newsroom-Modells auf den Punkt bringt:

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Gebt der Nachricht ein Gesicht

Autor: Konstantin Holtkamp, mediamoss

Emojis gehören mittlerweile tagtäglich zu unserer Kommunikation. Meistens sind sie in Chatverläufen zu finden, mehr und mehr aber auch in der Unternehmenskommunikation von Firmen und Marken – online wie offline. Ob der Gebrauch der kleinen Bilder in der Unternehmenskommunikation einen Nutzen hat, erfragte jetzt der Marktforscher YouGov in einer aktuellen Studie.

Smartphone mit Chat-Verlauf und Emojis

Bei WhatsApp sind Emojis besonders in privaten Chats beliebt. Auch in der Unternehmenskommunikation werden Emojis häufiger verwendet. Foto: Jan Weckelmann, mediamoss

Grundsätzlich scheinen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung von Emojis in der Kommunikation in Deutschland als gegeben, denn 56 Prozent der Befragten geben an, dass sich Gefühle mit Emojis besser ausdrücken lassen als mit Worten. Auch die Verständlichkeit von Nachrichten lässt sich mit ihnen positiv beeinflussen. Allgemein betrachtet, begrüßt es jeder dritte Befragte, wenn Unternehmen mit Emojis kommunizieren.

Allerdings sollten Unternehmen laut der Befragten einiges beachten, denn 61 Prozent gaben zu, dass sie in der P2P-Kommunikation über Kurznachrichtendienste oder ähnliches nur eine geringe Auswahl aller Emojis regelmäßig benutzen. Im Umkehrschluss bedeutet das für Unternehmen: Emojis sollten wohldosiert und vor allem wohlüberlegt eingesetzt werden. Am aufgeschlossensten gegenüber Emojis in der Unternehmenskommunikation sind im übrigen Personen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren.

Während in den USA sogenannte „Branded Emojis“ bereits zum breiten Spektrum der kleinen bunten Bildchen zählen, würde sich in Deutschland jeder Fünfte der befragten Personen kleine Symbole seiner Lieblingsmarken in der Auswahl wünschen.

Um eine repräsentative Umfrage durchzuführen, griff man bei YouGov auf die 100.000 Datenpunkte umfassende hauseigene Datenbank. Jährlich werden für diese 70.000 Deutsche repräsentativ befragt. Zusätzlich befragte YouGov zwischen dem 6. und dem 12. Juni 2017 in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage 2.000 Personen und kombinierte später in der Auswertung sowohl die Datenbankwerte als auch die Umfrageergebnisse miteinander.

Das Studienergebnis liefert ein enorm spannendes Resultat. Obwohl die interpersonelle Kommunikation über Kurznachrichtendienste und Soziale Netzwerke extrem von Emojis und Symbolen geprägt ist, wünschen sich die Befragten dennoch einen wohldosierten Einsatz der kleinen Bilder seitens der Unternehmen. Dabei steht außer Frage, welchen auflockernden Charakter die kleinen Weibchen, Männchen und Piktogramme, vorausgesetzt richtig eingesetzt, in der Kommunikation haben können. Doch genau hier liegt für Unternehmen auch der Kern der Herausforderung. Grundsätzlich eignet sich diese Art von Kommunikation nämlich nicht für jede Art von Unternehmen und schon gar nicht für jede Art von Nachricht. Ein angemessener Gebrauch ist extrem wichtig. Werden die Emojis zum richtigen Zeitpunkt korrekt eingesetzt, können sie den Betrachter zum Schmunzeln, Nachdenken oder Lachen bewegen – und das viel gefühlvoller und einfacher als es Textzeilen möglich machen.

Entscheidet sich also ein Unternehmen dazu, mit Emojis in der Kommunikation zu arbeiten, sollte stets bedacht werden: Mit dem richtig oder falsch eingesetzten Smiley steht und fällt zugleich die Glaubwürdigkeit der Nachricht.

Hier geht es zur Studie:

https://yougov.de/news/2017/07/18/emojis-der-unternehmenskommunikation-ein-zweischne/

Cebit-Workshop am 18. März: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende

Gemeinsame Veranstaltung von mediamoss und MyNewsdesk: Seien Sie unser Gast – zur CeBIT Global Conference am Freitag den 18. März!

Quelle: Mynewsdesk GmbH

An diesem letzten Messetag widmet sich die Konferenz ganz den Themen Content Marketing und Blogging. Es ist der Treffpunkt für Marketing- und PR-Spezialisten sowie Blogger, die nach neuen Trends und spannenden Themen suchen. Versäumen Sie keinesfalls prominente Keynotes u.a. von Google, Gutjahr, Deutsche Welle, Thomas Cook, Pinterest, Sociabble, Classy Cloud oder Blappsta. Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir Ihnen exklusiv diesen hochspannenden Workshop an:

Der reale und der virtuelle Newsroom: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende.

Die Zukunft der PR- und Marketingkommunikation liegt im digitalen Newsroom. Wer sich dem digitalen Medienwandel und der explosionsartigen Kanalvielfalt stellt, sieht hier die passende Lösung. Moderne Unternehmen kommunizieren themenorientiert und kanalspezifisch. Ziel ist es, den Empfänger über seine bevorzugten Kanäle, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Inhalten zu erreichen. Nicht minder wichtig ist: Auch in der realen Lebenswelt müssen Unternehmen umdenken. Auch hier müssen Inhalte im Mittelpunkt der Organisation stehen. Die Mauern in den Köpfen müssen eingerissen, Positions- und Abteilungsdenken aufgelöst werden. Ein realer Newsroom sollte den virtuellen ergänzen. mediamoss-Gründer Christoph Moss hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte betreut. Er zeigt Ihnen, wie Sie Ihren idealen Newsroom gestalten.

Der Workshop findet zu drei verschiedenen Uhrzeiten in einem separaten Meetingraum der Global Conference in Halle 8 statt: 9:30, 11:00 und 14:00 Uhr. Die Plätze sind begrenzt – melden Sie sich also gleich an.

Workshop-Teilnahme, persönlicher Termin & Ticket
Sichern Sie sich schnellstmöglich Ihren Workshop-Platz in einer der drei Veranstaltungen. Zudem erhalten Sie ein kostenfreies Ticket (i.W.v. 70€) für den Besuch der CeBIT und des „Rock the Blog“-Events. Sie erreichen uns per E-Mail an cebit@mynewsdesk.com.

Weitere Infos
Klicken Sie hier für weitere Infos zur CeBIT Global Conferences allgemein und hier wenn Sie sich für das Freitagsprogramm interessieren.

Prof. Dr. Christoph Moss
…hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte begleitet – etwa bei Datev und Siemens. Er war Verantwortlicher Redakteur im Handelsblatt-Newsroom und leitete die Georg-von-Holtzbrinckschule für Wirtschaftsjournalisten. Zuvor arbeitete er bei der Deutschen Bank sowie bei Sendern und Zeitungen in Düsseldorf, Passau, Dresden, Dortmund, Brüssel und Paris. Christoph Moss ist Buchautor sowie geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikationsagentur mediamoss. Er unterrichtet Kommunikation an der BiTS. Die Hochschule gehört zum Netzwerk der Laureate International Universities, einem der größten Bildungsanbieter weltweit.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

GDV-Chefkommunikator Christoph Hardt: „Machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion“

Newsroom-Seminar in München: Zu Besuch bei der Allianz

Haben Sie Geduld! Die Einführung eines Newsrooms ist ein großes Changeprojekt

Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

Unser neues Buch ist da

100.000 Follower auf Twitter: Herzlichen Glückwunsch Porsche Newsroom!

Kein Content Marketing ohne Autoren

Veränderung kommunizieren

Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

www.mediamoss.me

Pressemitteilungen schreiben: Seminar am 2. März in Dortmund

Trainieren Sie Ihre Pressemitteilungen und redaktionellen Texte klar und überzeugend zu schreiben.

  • PR-Grundlagen
  • Sprache & Stilistik
  • Pressemitteilungen schreiben
  • Die richtige PR-Strategie

Alle Seminarinformationen finden Sie hier. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Buchs „Deutsch für Manager“ von Christoph Moss.

 

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Das Seminar findet statt im Hotel l’Arrivée. Das modern eingerichtete Hotel liegt im Süden von Dortmund und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen, sprechen Sie uns an. Wir organisieren gerne Ihre Fahrt zum Hotel. Kontakt: http://www.larrivee.de

Termin: 2. März 2016 in Dortmund, Hotel L’Arrivée. Alle offenen Tagesseminare finden jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Am Ende eines Seminartags erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Die Gebühr beträgt pro Seminar und Teilnehmer 480 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie an info(at)mediamoss.com. Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 0231 286 788 56. Alle Seminarinformationen finden Sie hier.

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GDV-Chefkommunikator Christoph Hardt: „Machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion“

 

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Christoph Hardt hat zwei große Newsroom-Projekte verantwortet: Bei der Siemens AG und beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veränderte er die Kommunikationsstrukturen von Grund auf.


Viele Unternehmen und Organisationen überlegen, einen Newsroom einzuführen. Was raten Sie den Projektverantwortlichen?

Christoph Hardt: Newsroom bedeutet Veränderung weit über die Kommunikation hinaus. Wer den Newsroom will, der trifft eine strategische Entscheidung. Sie brauchen deshalb die rückhaltlose Unterstützung des CEO, und diese muss klar und deutlich allen Mitarbeitern vermittelt werden.

Die Einführung eines Newsrooms braucht Zeit…

CH: Als Manager der Veränderung brauchen Sie langen Atem und müssen mit starken Widerständen des Establishments rechnen. Externe Begleitung ist daher unbedingt anzuraten. Diese hilft gerade im Konfliktfall.

Was macht den Geist dieser Neuorganisation aus?

CH: Im Kern bedeutet der Newsroom ein Umsteuern der gesamten Kommunikation hin zur digitalen Wirklichkeit. In dieser Wirklichkeit ist Content die Währung, die entscheidet. Der Newsroom erleichtert es wie keine andere Organisationform in der Unternehmenskommunikation, aus einer bisher reaktiv agierenden Pressestelle einen aktiven Publisher von gutem Content zu machen. Die Chefs müssen diesen Rollenwandel verdeutlichen und vorleben.

GDV-Kommunikation: Newsroom

Blick in den Newsroom des GDV.


Muss ein Newsroom auch ästhetischen Ansprüchen gerecht werden?

CH: Im Newsroom ist der Raum und seine Gestaltung keine Nebensache. Legen Sie Wert auf gute Architektur, professionelle Planung und dann vor allem auch passendes Mobiliar. Der Newsroom muss ein Platz sein, in dem Menschen gerne arbeiten, er soll Kommunikation anregen, sie nicht abtöten. Das kostet zwar Geld, rechnet sich aber schon mittelfristig. Einerseits betriebswirtschaftlich, weil die laufenden Kosten pro Mitarbeiter deutlich günstiger sind als im Falle von Einzelbüro-Lösungen. Noch wertvoller ist der Reputationsgewinn. Wer einen Newsroom hat, der beweist, dass er offen für Veränderung ist.

Wie nimmt man die Mitarbeiter mit?

CH: Schulen Sie ihre Kollegen. Der Umschwung von der reaktiven Kommunikationsarbeit zum aktiven Publishing, zur aktiven Themenplanung und zum Agenda-Setting erfordert von Ihren Kollegen viel Veränderungs- und Lernbereitschaft. Und Storytelling ist alles andere als leichtes Handwerk, es will gelernt sein – das gilt übrigens auch für Journalisten. Weil aber die Textschwäche eines der größten Defizite in Unternehmenskommunikationen darstellt, gehört Lernen im Newsroom zum Alltag.

Wie offen sollte ein Projektmanager kommunizieren?

CH: Beteiligen Sie die Kollegen frühzeitig an den Planungen, organisieren Sie Besuche auf der Baustelle, schaffen Sie Freiräume für Diskussion und Debatte. Dann formiert sich eine Truppe, die die Veränderung nicht nur lebt, sondern sie positiv ins Unternehmen trägt.

Welche Rolle spielt Kritik im Newsroom?

CH: Eine offene Kommunikationskultur ist wichtig, in der Respekt vor den Kollegen genauso wichtig ist wie Kritikbereitschaft. Holen Sie externe Experten in den Newsroom, organisieren Sie Blattkritiken, machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion, die nach draußen und nach drinnen wirkt.

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Christoph Hardt ist Geschäftsführer Kommunikation beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Das Gespräch führte Lara Behrens, Team- und Projektleiterin bei mediamoss.

 

 

Weitere Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

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Veränderung kommunizieren

Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

www.mediamoss.me

Seminare zum Newsroom in München, Düsseldorf, Stuttgart

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Mauern einreißen, Themen steuern, transparente Strukturen schaffen. Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial. Sie bedienen eine Vielzahl von Kanälen aus einer zentralen Steuerungseinheit heraus: dem Newsroom.

Im Seminar erfahren Sie wie die Aufbau- und Ablauforganisation eines Newsrooms funktioniert und was Sie aus dem Organisationsprinzip lernen können, um Ihre eigene Kommunikationsarbeit effizienter zu organisieren.

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Buchs „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“ von Christoph Moss.

Termine:

22. Februar: München
24. Februar 2016: Düsseldorf
14. März 2016: Stuttgart

Das Seminar findet jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Am Ende eines Seminartags erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Die Gebühr beträgt pro Seminar und Teilnehmer 480 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Alle Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier. Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie an info(at)mediamoss.com. Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 0231 286 788 56. Weitere Seminarangebote finden Sie auf www.mediamoss.me

 



Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

www.mediamoss.me

Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

Mauern einreißen, Themen steuern, transparente Strukturen schaffen: Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial. Sie bedienen eine Vielzahl von Kanälen für eine Vielzahl von Zielgruppen aus einer zentralen Steuerungseinheit heraus: dem Newsroom. Bei mediamoss begleiten wir Newsroom-Projekte von Anfang an – so wie wir Siemens oder DATEV betreut haben. Mit dem Newsroom-Modell haben wir gezeigt, dass sich Themen und Kanäle trennen lassen. Und dass dieser Ansatz in der Praxis erfolgreich ist.
Die Einführung des Newsrooms bei Siemens war bisher eines der größten Projekte seiner Art in der Unternehmenskommunikation. Spätestens der Siegeszug der Sozialen Medien hat Unternehmen schlagartig vor Augen geführt, dass sie ihre Kanäle anders steuern müssen als bisher. Journalisten und Kunden, Fans und Aktionäre eint das Interesse am Produkt oder am Unternehmen. Dies hat etwa Porsche dazu bewegt, einen virtuellen Newsroom einzuführen. Im Interview mit dem mediamossblog sagt Kommunikationschef Dr. Josef Arweck, dass der Porsche Newsroom offen ist für alle Interessierten – nicht nur Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.
Unternehmen stehen dabei vor der wichtigen Aufgabe, den Medienwandel zu bewältigen. Menschen verbringen zunehmend Zeit mit Medienkonsum. Die Zahl der Kanäle steigt fast explosionsartig. Jeder kann bloggen, twittern oder kommentieren. Die Unternehmenskommunikation kann sich dem nicht verschließen.
Ein Newsroom im Unternehmen ist deutlich vielschichtiger, komplizierter aber auch spannender umzusetzen als im klassischen Journalismus.
Der Grund dafür ist für jeden Kommunikator sofort nachvollziehbar: Herkömmliche Strukturen stoßen in Unternehmen schnell an Grenzen. Wer will noch ernsthaft über Zuständigkeitsgrenzen von Kommunikations- und Marketingverantwortlichen diskutieren? Welche Abteilung mag noch die Bedeutsamkeit von Media Relations versus Produkt-PR abwägen? Wer will tatsächlich verantworten, die redaktionelle Hoheit über Soziale Medien an IT-Verantwortliche zu geben.
Hinzu kommt der inhaltliche Druck, über integrierte Kommunikation, Storytelling und Content Marketing die eigene Kommunikation möglichst weitreichend zu steuern. Zusätzliche Kanäle lassen sich bei begrenzten Ressourcen nicht beliebig aufbauen. Vor diesem Hintergrund erscheint es unausweichlich, dass Unternehmen ihre Kommunikationsstrukturen hinterfragen.
Auf der anderen Seite ist aber auch die Angst vor Veränderung zu erkennen, die einhergeht mit der Sorge um Kontrollverlust. Dieser Konflikt lässt sich nur lösen, wenn alle Beteiligten tatsächlich das neue Konzept mittragen. Ansonsten besteht die Gefahr des hauspolitisch motivierten Kompromisses.
Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin. 
Nur wer es schafft, mit einer neu strukturierten Einheit für Kommunikation tatsächlich Inhalte und nicht mehr Funktionen in den Mittelpunkt der Organisation zu stellen, wird Kommunikation dauerhaft steuern können. mediamoss unterstützt Sie bei der Einführung eines Newsrooms – ob digital oder real. Wir unterscheiden dabei drei Phasen der Newsroom-Einführung:
  • Vorbereitungsphase
  • Konzeptphase
  • Implementierungsphase

In allen drei Phasen benötigen Mitarbeiter professionelle Begleitung. Die Einführung eines Newsrooms ist ein Changeprojekt, das sich über mehrere Monate erstreckt. Ein Projekt, das regelmäßige Betreuung erfordert.

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich. ISBN: 978-3-658-10853-3 (Print), 978-3-658-10854-0 (Online). Link:

http://www.springer.com/de/book/9783658108533

 

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Unser neues Buch: Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation

Es war viel Arbeit, aber nun sind wir fertig: In wenigen Tagen erscheint unser neues Buch „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation – Wie sich Themen effizient steuern lassen“. Wir berichten darin über unsere Praxisprojekte, das Newsroom-Modell und stellen eine Reihe interessanter wissenschaftlicher Ansätze vor.

Das Buch zeigt Wege auf, wie sich Themen in einem Unternehmen steuern lassen, um integrierte Kommunikation zu ermöglichen. Die Kommunikationslandschaft befindet sich in einem dramatischen Umbruch. Transparenz, Klarheit, Effizienz, Glaubwürdigkeit und Kundennähe sind wichtige Ziele, an denen sich die Kommunikationsarbeit der Unternehmen in den kommenden Jahren orientieren sollte.  Die Organisation von Unternehmenskommunikation gehört noch zu den wenig erforschten Phänomenen der Kommunikationswissenschaft. Das Thema „Newsroom“ spielt dabei aus praktizistischer Sicht eine herausragende Rolle. An dieser Stelle stehen betriebswirtschaftliche Effizienz und kommunikative Effektivität in einem direkten Zusammenhang. Der Herausgeberband „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“ will an dieser Schnittstelle ansetzen.

Seminar: Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation

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Mit einer Stimme sprechen, Kanäle bündeln, Silos überwinden: Kommunikationsarbeit soll und muss effizient organisiert werden. Eine steigende Anzahl an Themen und Kanälen sorgen jedoch dafür, dass viele Unternehmen mit dem bestehenden Aufbau ihrer Kommunikationsabteilung nicht mehr zu Recht kommen. Das Newsroom-Prinzip ist eine Lösung und wird von immer mehr Unternehmen eingesetzt.

Im Seminar erfahren Sie wie die Aufbau- und Ablauforganisation eines Newsrooms funktioniert und was Sie aus dem Organisationsprinzip lernen können, um Ihre eigene Kommunikationsarbeit effizienter zu organisieren.

Unser offenes Tagesseminar „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“ findet statt am 21. September 2015, 10 bis 17 Uhr im Hotel Radisson Blu, An der Buschmühle 1, 44139 Dortmund. Kosten: 480 Euro plus Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.mediamoss.com/media/files/mediamoss-Seminar-Der-Newsroom-in-der-UK-21-9-2015.pdf