Video zum Newsroom

Danke für das große Interesse: Video-Rückblick auf den Österreichischen Kommunikationstag 2017 in Wien.

Das Buch zum Newsroom ist im Verlag Springer VS erschienen: Christoph Moss (Hrsg.) (2016): Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Wie sich Themen effizient steuern lassen, Springer VS, Wiesbaden, 200 Seiten

Newsroom

Passend dazu haben wir gemeinsam mit PR Report ein Sonderheft veröffentlicht, das die Grundzüge des Newsroom-Modells auf den Punkt bringt:

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The Newsroom model: Breaking down barriers

The Newsroom Model. Source: Christoph Moss 2016

(German Version) Breaking down barriers, controlling the topics, creating transparency in communication: Modern enterprises work crossmedially. From a control centre they are spreading information across many channels for huge amounts of target groups. The instrument of control is Newsroom. At mediamoss we are supervising your Newsroom from the very beginning. We already managed projects for clients such as Siemens and DATEV.

With the Newsroom model Christoph Moss has shown that topics and channels can be separated. This approach has turned out to be very effective.

So far, the initiation of the Siemens Newsroom has been one of the biggest projects of its kind in business communication. The success of social media has taught businesses that they have to manage their channels differently than before. Journalists and customers, fans and shareholders have a common interest in the product or in the enterprise itself. This development has motivated Porsche to establish a virtual Newsroom. In an interview with mediamossblog Dr Josef Arweck, Head of Communications at Porsche has pointed out that the Porsche Newsroom is not only made for journalists, bloggers and online multipliers. It is also created for everyone else who is interested in the brand.

Your enterprise should be able to cope with the changing media. People’s consumption of media is increasing and the number of channels is growing drastically. Today everybody can communicate and business communication should not ignore the changes ahead.

A corporate Newsroom is a lot more complex and more complicated but also more exciting than traditional journalism.

The reason is plausible for every communication professional: A conventional structure in enterprises is quickly reaching its limits. Who wants to discuss the communication and marketing personnel’s areas of responsibility nowadays? Which department still weighs up the meaning of media relations versus product PR? Who wants to be accountable for giving all responsibility for social media to the IT team?

Furthermore, businesses are feeling the squeeze of having to lead their message as far as possible by only using integrated communication, storytelling and content marketing. With limited resources additional channels cannot be created randomly. In this context it is inevitable that businesses are questioning the structure and strategy of their communication.

On the other hand, one can clearly see the fear of change that comes along with the concern of losing control. This issue can only be solved by an involvement of all parties in the new concept. If no common participation can be granted the company risks to compromise due to internal house policy.

Not everything that has Newsroom on the cover is actually about Newsroom

On the long run communication is only controllable if the enterprise manages to put content not functions into the centre of organisation by using a well-structured entity for communication.

mediamoss will be supporting the launch of your Newsroom – no matter if it is digital or real.

  • preparatory phase
  • communication design phase
  • implementation phase

During all phases you and your employees will be needing professional support. The introduction of a Newsroom is a change project which will take a few months. The analytical work will be part of the project such as the creation of change objectives and the actual implementation of the new strategy. Throughout the whole process technical and structural questions are likely to arise. Our experts will help you to inform your employees regularly and to introduce them to new tasks. Please feel free to contact us!

Chef vom Dienst & Co.: Die Rollen im Newsroom

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Das Newsroom-Modell. Quelle und Copyright: Christoph Moss 2016, Der Newsroom, in PR Report/PR-Werkstatt 6/2016, S. 2

 

Nicht überall wo Newsroom draufsteht, ist auch Newsroom drin. Wir haben bei unseren Projekten regelmäßig das Newsroom-Modell von Professor Christoph Moss angewendet (Quelle und Copyright: Christoph Moss 2016, Themenorientierte Steuerung: Das Newsroom-Modell in der Unternehmenskommunikation, S. 41).

Newsroom

Christoph Moss (Hrsg.) (2016): Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation
Wie sich Themen effizient steuern lassen, Springer VS, Wiesbaden, 200 Seiten

Dieser Ansatz sieht eine eindeutige Trennung von Themen und Kanälen vor. Außerdem bedarf es einer Koordinationsstelle, die den Ausgleich zwischen den Themen und Kanälen herstellt. Diese Aufgabe übernimmt der Chef vom Dienst (CvD). Die Stelle ist der entscheidende Erfolgsfaktor für einen funktionierenden Newsroom in der Unternehmenskommunikation, vor allem dann, wenn auch Marketingaufgaben integriert werden sollen. Das muss deshalb betont werden, weil eine Reihe von Unternehmen zunächst auf diese Position verzichtet hat, was sich der Praxis stets als nachteilig erwies. Das Newsroom-Modell besteht aus vier Ebenen:

 

Das Strategieteam

Das Strategieteam steht an der Spitze des Newsrooms. Es leistet strategische Kommunikationsarbeit: Planung, Steuerung und Kontrolle von Themen. Das Strategieteam ist mit der Chefredaktion in journalistischen Newsrooms vergleichbar und übt, ähnlich wie die Chefredaktion, Personal- und Sachverantwortung im Newsroom aus. Es liefert Themenideen an den CvD und die Themendesks. Es hat ein Weisungsrecht und das finale Entscheidungsrecht in allen inhaltlichen Fragen.

 

Der Chef vom Dienst 

Der CvD ist das Bindeglied zwischen Themendesks und Mediendesks. Er ist für die operative Kommunikationsarbeit zuständig. Der CvD erteilt Arbeitsaufträge an die Themen- und Mediendesks. Zudem leitet er die Redaktionskonferenzen. Er bekommt dazu Vorschläge von den Themen- und Mediendesks, hat aber die letzte Entscheidungsgewalt. Vorbild dafür ist die Rolle des Chefs vom Dienst im Journalismus, der die internen Prozesse koordiniert. Der Chef vom Dienst muss eine erfahrene Persönlichkeit sein. Er muss journalistisch denken, entscheidungsstark handeln und dabei Themen und Medien im Überblick behalten.

 

Der Themenmanager

Der Themendesk ist der Arbeitsplatz der Themenmanger. Sie sind vergleichbar mit den Reportern im Journalismus, bilden die Verbindungsstelle zu den Fachabteilungen im Unternehmen. Auf diese Weise erhalten sie von vielen Themen Kenntnis und verkörpern so inhaltliche Fachkompetenz. Der Themendesk schlägt dem CvD regelmäßig Themen vor. Er bearbeitet, recherchiert und produziert Inhalte und sorgt auch für die notwendigen Abstimmungen mit den Fachabteilungen.

Wann immer der Themendesk die Texte, Bilder oder O-Töne an einen Mediendesk liefert, informiert er den CvD. Der Leiter des Themendesks nimmt an den Redaktionskonferenzen teil. Die Themendesks können sich beispielsweise an den Geschäftsbereichen des Unternehmens orientieren.

 

Der Medienmanager

Die Mediendesks repräsentieren die Medien oder Kanäle des Unternehmens. Sie können jeweils aus einem oder mehreren Medienmanagern bestehen. Ein Medienmanager steht an der Spitze des Mediendesks. Er verfügt über ein Vorschlagsrecht gegenüber dem CvD bei der Frage, ob ein Thema für ein Medium geeignet ist. Der Medienmanager hält engen Kontakt zum CvD und nimmt an den Redaktionskonferenzen teil. Vorbild im Journalismus ist die Rolle der Editoren.

 

 

Passend dazu haben wir gemeinsam mit PR Report ein Sonderheft veröffentlicht, das die Grundzüge des Newsroom-Modells auf den Punkt bringt. In der PR-Werkstatt zeigen wir, wie Unternehmen einen Newsroom nutzen können und welche Fehler sie vor allem in der Einführungsphase vermeiden sollten.

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Neu in PR Report: Warum es ohne Newsroom nicht mehr geht

Die PR-Werkstatt ist fertig: In der neuen Ausgabe von PR Report zeigen wir, wie Unternehmen einen Newsroom nutzen können und welche Fehler sie vor allem in der Einführungsphase vermeiden sollten. Denn eins hat das abgelaufene Jahr gezeigt: Unternehmenskommunikation ohne Newsroom ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr möglich.

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In unserem Buch Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation haben wir beschrieben, wie sich Themen effizient steuern lassen. Das Buch geht dabei von der Grundidee aus, dass Themen und Kanäle getrennt voneinander betrachtet werden müssen. Das Newsroom-Modell von Christoph Moss zeigt, wie eine typische Newsroom-Struktur aussieht:

Newsroom-Modell Christoph Moss

Auf diese Weise lassen sich etwa die speziellen Charaktere von Social-Media-Kanälen berücksichtigen. Ein gelungener Mix entsteht vor allem dann, wenn ein Unternehmen die Besonderheiten und Zielgruppen der einzelnen Kanäle versteht. Das Beispiel Instagram zeigt sich sehr gut:

Positionierungsmodell

Positionierungsmodell für Instagram, Facebook und Twitter auf Basis ausgewählter Kriterien. Quelle: Manuel Faßmann, Christoph Moss (2016): Instagram als Marketing-Kanal.

 

 

Ohne Themenmanagement geht im Newsroom nichts

Ist es sinnvoll, Marketing und Kommunikation zusammenzuführen? Vielleicht sogar in einer eigenen Einheit? Was lange Zeit als absurd und niemals umsetzbar galt, wird nun Schritt für Schritt mit Hilfe der Newsroom-Idee verwirklicht. Wenn plötzlich Themen in den Mittelpunkt der Marketingarbeit rücken, entwickeln Unternehmen eine ganz neue kommunikative Kraft: Nicht mehr die Maßnahme ist relevant, sondern die Kernbotschaft. Beschleunigt wird dieser Prozess durch die Digitalisierung. War in der klassischen Medienwelt eine strikte Trennung von werblichen Inhalten, PR-Botschaften und Mediaplanung die Regel, erfordern soziale Medien eine viel stärkere Integration.

Was aber nach Mühe und Anstrengung klingt, ist in Wirklichkeit eine riesige Chance. Der Newsroom führt dazu, dass Unternehmen ihre eigenen Medien produzieren können – mit passenden Inhalten auf den geeigneten Kanälen. Wenn Werbung und Kommunikation an dieser Stelle eng zusammenarbeiten, entfachen sie eine enorme Kreativität. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie im Newsroom relevante Themen aktiv steuern. Diese Form von Themenmanagement ist wichtig und muss organisatorisch verankert werden. Sonst verpufft der Effekt einer starken Einheit für Marketing und Kommunikation.

Hannah

Weitere Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

GDV-Chefkommunikator Christoph Hardt: „Machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion“

Newsroom-Seminar in München: Zu Besuch bei der Allianz

Haben Sie Geduld! Die Einführung eines Newsrooms ist ein großes Changeprojekt

Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

Unser neues Buch ist da

100.000 Follower auf Twitter: Herzlichen Glückwunsch Porsche Newsroom!

Kein Content Marketing ohne Autoren

Veränderung kommunizieren

Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

 

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

www.mediamoss.me

Cebit-Workshop am 18. März: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende

Gemeinsame Veranstaltung von mediamoss und MyNewsdesk: Seien Sie unser Gast – zur CeBIT Global Conference am Freitag den 18. März!

Quelle: Mynewsdesk GmbH

An diesem letzten Messetag widmet sich die Konferenz ganz den Themen Content Marketing und Blogging. Es ist der Treffpunkt für Marketing- und PR-Spezialisten sowie Blogger, die nach neuen Trends und spannenden Themen suchen. Versäumen Sie keinesfalls prominente Keynotes u.a. von Google, Gutjahr, Deutsche Welle, Thomas Cook, Pinterest, Sociabble, Classy Cloud oder Blappsta. Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir Ihnen exklusiv diesen hochspannenden Workshop an:

Der reale und der virtuelle Newsroom: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende.

Die Zukunft der PR- und Marketingkommunikation liegt im digitalen Newsroom. Wer sich dem digitalen Medienwandel und der explosionsartigen Kanalvielfalt stellt, sieht hier die passende Lösung. Moderne Unternehmen kommunizieren themenorientiert und kanalspezifisch. Ziel ist es, den Empfänger über seine bevorzugten Kanäle, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Inhalten zu erreichen. Nicht minder wichtig ist: Auch in der realen Lebenswelt müssen Unternehmen umdenken. Auch hier müssen Inhalte im Mittelpunkt der Organisation stehen. Die Mauern in den Köpfen müssen eingerissen, Positions- und Abteilungsdenken aufgelöst werden. Ein realer Newsroom sollte den virtuellen ergänzen. mediamoss-Gründer Christoph Moss hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte betreut. Er zeigt Ihnen, wie Sie Ihren idealen Newsroom gestalten.

Der Workshop findet zu drei verschiedenen Uhrzeiten in einem separaten Meetingraum der Global Conference in Halle 8 statt: 9:30, 11:00 und 14:00 Uhr. Die Plätze sind begrenzt – melden Sie sich also gleich an.

Workshop-Teilnahme, persönlicher Termin & Ticket
Sichern Sie sich schnellstmöglich Ihren Workshop-Platz in einer der drei Veranstaltungen. Zudem erhalten Sie ein kostenfreies Ticket (i.W.v. 70€) für den Besuch der CeBIT und des „Rock the Blog“-Events. Sie erreichen uns per E-Mail an cebit@mynewsdesk.com.

Weitere Infos
Klicken Sie hier für weitere Infos zur CeBIT Global Conferences allgemein und hier wenn Sie sich für das Freitagsprogramm interessieren.

Prof. Dr. Christoph Moss
…hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte begleitet – etwa bei Datev und Siemens. Er war Verantwortlicher Redakteur im Handelsblatt-Newsroom und leitete die Georg-von-Holtzbrinckschule für Wirtschaftsjournalisten. Zuvor arbeitete er bei der Deutschen Bank sowie bei Sendern und Zeitungen in Düsseldorf, Passau, Dresden, Dortmund, Brüssel und Paris. Christoph Moss ist Buchautor sowie geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikationsagentur mediamoss. Er unterrichtet Kommunikation an der BiTS. Die Hochschule gehört zum Netzwerk der Laureate International Universities, einem der größten Bildungsanbieter weltweit.

Wir freuen uns auf Sie!

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Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

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GDV-Chefkommunikator Christoph Hardt: „Machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion“

 

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Christoph Hardt hat zwei große Newsroom-Projekte verantwortet: Bei der Siemens AG und beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veränderte er die Kommunikationsstrukturen von Grund auf.


Viele Unternehmen und Organisationen überlegen, einen Newsroom einzuführen. Was raten Sie den Projektverantwortlichen?

Christoph Hardt: Newsroom bedeutet Veränderung weit über die Kommunikation hinaus. Wer den Newsroom will, der trifft eine strategische Entscheidung. Sie brauchen deshalb die rückhaltlose Unterstützung des CEO, und diese muss klar und deutlich allen Mitarbeitern vermittelt werden.

Die Einführung eines Newsrooms braucht Zeit…

CH: Als Manager der Veränderung brauchen Sie langen Atem und müssen mit starken Widerständen des Establishments rechnen. Externe Begleitung ist daher unbedingt anzuraten. Diese hilft gerade im Konfliktfall.

Was macht den Geist dieser Neuorganisation aus?

CH: Im Kern bedeutet der Newsroom ein Umsteuern der gesamten Kommunikation hin zur digitalen Wirklichkeit. In dieser Wirklichkeit ist Content die Währung, die entscheidet. Der Newsroom erleichtert es wie keine andere Organisationform in der Unternehmenskommunikation, aus einer bisher reaktiv agierenden Pressestelle einen aktiven Publisher von gutem Content zu machen. Die Chefs müssen diesen Rollenwandel verdeutlichen und vorleben.

GDV-Kommunikation: Newsroom

Blick in den Newsroom des GDV.


Muss ein Newsroom auch ästhetischen Ansprüchen gerecht werden?

CH: Im Newsroom ist der Raum und seine Gestaltung keine Nebensache. Legen Sie Wert auf gute Architektur, professionelle Planung und dann vor allem auch passendes Mobiliar. Der Newsroom muss ein Platz sein, in dem Menschen gerne arbeiten, er soll Kommunikation anregen, sie nicht abtöten. Das kostet zwar Geld, rechnet sich aber schon mittelfristig. Einerseits betriebswirtschaftlich, weil die laufenden Kosten pro Mitarbeiter deutlich günstiger sind als im Falle von Einzelbüro-Lösungen. Noch wertvoller ist der Reputationsgewinn. Wer einen Newsroom hat, der beweist, dass er offen für Veränderung ist.

Wie nimmt man die Mitarbeiter mit?

CH: Schulen Sie ihre Kollegen. Der Umschwung von der reaktiven Kommunikationsarbeit zum aktiven Publishing, zur aktiven Themenplanung und zum Agenda-Setting erfordert von Ihren Kollegen viel Veränderungs- und Lernbereitschaft. Und Storytelling ist alles andere als leichtes Handwerk, es will gelernt sein – das gilt übrigens auch für Journalisten. Weil aber die Textschwäche eines der größten Defizite in Unternehmenskommunikationen darstellt, gehört Lernen im Newsroom zum Alltag.

Wie offen sollte ein Projektmanager kommunizieren?

CH: Beteiligen Sie die Kollegen frühzeitig an den Planungen, organisieren Sie Besuche auf der Baustelle, schaffen Sie Freiräume für Diskussion und Debatte. Dann formiert sich eine Truppe, die die Veränderung nicht nur lebt, sondern sie positiv ins Unternehmen trägt.

Welche Rolle spielt Kritik im Newsroom?

CH: Eine offene Kommunikationskultur ist wichtig, in der Respekt vor den Kollegen genauso wichtig ist wie Kritikbereitschaft. Holen Sie externe Experten in den Newsroom, organisieren Sie Blattkritiken, machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion, die nach draußen und nach drinnen wirkt.

Christoph-Hardt-GDV
Christoph Hardt ist Geschäftsführer Kommunikation beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Das Gespräch führte Lara Behrens, Team- und Projektleiterin bei mediamoss.

 

 

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Veränderung kommunizieren

Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

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Seminare zum Newsroom in München, Düsseldorf, Stuttgart

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Mauern einreißen, Themen steuern, transparente Strukturen schaffen. Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial. Sie bedienen eine Vielzahl von Kanälen aus einer zentralen Steuerungseinheit heraus: dem Newsroom.

Im Seminar erfahren Sie wie die Aufbau- und Ablauforganisation eines Newsrooms funktioniert und was Sie aus dem Organisationsprinzip lernen können, um Ihre eigene Kommunikationsarbeit effizienter zu organisieren.

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Buchs „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“ von Christoph Moss.

Termine:

22. Februar: München
24. Februar 2016: Düsseldorf
14. März 2016: Stuttgart

Das Seminar findet jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Am Ende eines Seminartags erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Die Gebühr beträgt pro Seminar und Teilnehmer 480 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Alle Informationen zu diesem Seminar finden Sie hier. Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie an info(at)mediamoss.com. Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 0231 286 788 56. Weitere Seminarangebote finden Sie auf www.mediamoss.me

 



Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

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Haben Sie Geduld! Die Einführung eines Newsrooms ist ein großes Changeprojekt

 

Simon und Tobias bei der Arbeit

Wenn Unternehmen neue Strukturen einführen, verfolgen Sie damit idealerweise ein strategisches Ziel. Wir unterscheiden drei Phasen der Newsroom-Einführung:

  • Vorbereitungsphase
  • Konzeptphase
  • Implementierungsphase

In allen drei Phasen benötigen Mitarbeiter professionelle Begleitung. Die Einführung eines Newsrooms ist ein großes Changeprojekt, das sich über mehrere Monate erstreckt. Ein Projekt, das regelmäßige Betreuung erfordert.

1. Vorbereitungsphase

Zu Beginn eines Newsroom-Projekts legen die Projektverantwortlichen fest, was sie mit der Newsroom-Einführung anstreben. In unserer Beratungspraxis haben wir eine Reihe wiederkehrender Ziele kennengelernt, die Unternehmen motivieren, ihre Kommunikationsstrukturen zu hinterfragen:

  • Themenmanagement: Themen setzen und Kommunikation steuern.
  • Transparenz: Offener Dialog, effiziente Prozesse.
  • One Voice: Mit einer Stimme sprechen.
  • Integration: Kommunikation über alle Medien hinweg.

Tatsächlich sind Unternehmen, die ihre Kommunikationsstrukturen diskutieren, von diesen Zielen häufig noch weit entfernt. Das zeigen die Fragen, die wir den Kommunikations- und Projektverantwortlichen im Unternehmen zu Beginn eines Projekts zur Newsroom-Einführung stellen:

  • Gelingt es uns, Kommunikation bestmöglich zu steuern?
  • Mit wie vielen Stimmen sprechen wir?
  • Schaffen wir es, alle vorhandenen Themen über alle sinnvollen Medien an alle gewünschten Zielgruppen zu transportieren?
  • Denken wir eher in Themen oder in Kanälen?
  • Sind wir rund um die Uhr reaktionsfähig?

In der Regel können die beteiligten Kommunikatoren nicht alle Fragen mit ja beantworten, was zu einem ernüchternden Befund führt: Viele Botschaften, die an unterschiedliche Zielgruppen über unterschiedliche Kanäle ausgesendet werden, bestimmen den Kommunikationsalltag. Gemessen an den unternehmerischen und kommunikativen Zielen ergibt sich daher die Frage nach dem angestrebten Nutzen einer Newsroom-Einführung. Die folgenden Aussagen fassen die Erwartungen der Projektbeteiligten zusammen, wie sie typischerweise geäußert werden:

  • „Weniger ist mehr: Wir setzen unsere knappen Ressourcen über alle Kanäle sinnvoll ein.“
  • „Wir werden in der Öffentlichkeit als kompetenter Partner wahrgenommen.“
  • „Wir kommunizieren aktiv.“
  • „Wir verstehen Kommunikation als dynamischen Veränderungsprozess.“

An die Formulierung der Ziele und Erwartungen an die Newsroom-Einführung schließt sich eine intensive Analyse an. Diese umfasst die Erfassung und Bewertung des Status quo bei Aufbau- und Ablauforganisation, Kernprozessen, Themenmanagement und Zuständigkeiten. Außerdem müssen sämtliche Medien und Kanäle detailliert erfasst werden. Diese Phase ist sehr arbeitsintensiv. Sie ist geprägt durch Abteilungsworkshops sowie Interviews mit Verantwortlichen und Aufgabenträgern. Eine klar abgestimmte Kommunikation mit den Mitarbeitern ist dabei unausweichlich.

2. Konzeptphase

Der Analyse folgt die Erstellung des Zielbildes. Spätestens jetzt müssen die Mitarbeiter in den Prozess einbezogen sein, um Skepsis und Sorgen frühzeitig entgegentreten zu können. Die angestrebten organisatorischen und räumlichen Änderungen sind von fundamentaler Natur: Betroffen sind Aufbau- und Ablauforganisation sowie die konkreten Stellenbeschreibungen, so dass spätestens jetzt auch Geschäftsführung, Personalabteilung und Betriebsrat informiert werden müssen.

Wichtig ist es in dieser Phase, gemeinsam mit den Mitarbeitern möglichst viele Kernprozesse zu simulieren. Gerade die Sorge vor Überbürokratisierung und zeitraubenden Abstimmungen sollte nicht unterschätzt werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Akzeptanz schnell steigt, wenn die Beteiligten erkennen, dass auch vermeintliche Ausnahmesituationen wie Krise, Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, Projekte oder aktuelle Großereignisse mit dem Newsroom-Modell in der konkreten Anwendung vereinbar sind. Ebenso ist es wichtig, nun ein Konferenzsystem zu erarbeiten. Dieses sollte in Workshops geübt und trainiert werden. Daneben müssen in dieser Phase technische Fragen geklärt und ein funktionierender Themenplan entwickelt werden.

Dabei müssen auch mögliche räumlich-architektonische Änderungen berücksichtigt und angestoßen werden. Immerhin werden ehemals separate Abteilungen, Büros, Einheiten und Mitarbeiter zusammengeführt. Im Vordergrund stehen dabei Maßnahmen zur ästhetischen Raumgestaltung und zur Akustik wie etwa schallschluckende Bauteile, Teppiche, Segel oder Schreibtischelemente.

3. Implementierungsphase

Wenn das Newsroom-Modell steht, müssen alle Abstimmungen mit Geschäftsführung, Personalabteilung, Betriebsrat und Mitarbeitern vollzogen sein. In dieser Phase ist der Newsroom architektonisch, technisch und organisatorisch ausgereift. Nun ist es wichtig, den tatsächlichen operativen Start des Newsrooms über mehrere Monate mit externer Hilfe zu begleiten. Hier zeigt sich, ob der Zuschnitt der Themendesks schlüssig ist, ob das Konferenzsystem funktioniert, ob die Chefs vom Dienst akzeptiert sind und ob am Ende die ursprünglichen Ziele erreicht wurden.

 

Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

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Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

 

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich. ISBN: 978-3-658-10853-3 (Print), 978-3-658-10854-0 (Online). Link:

http://www.springer.com/de/book/9783658108533

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Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

Mauern einreißen, Themen steuern, transparente Strukturen schaffen: Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial. Sie bedienen eine Vielzahl von Kanälen für eine Vielzahl von Zielgruppen aus einer zentralen Steuerungseinheit heraus: dem Newsroom. Bei mediamoss begleiten wir Newsroom-Projekte von Anfang an – so wie wir Siemens oder DATEV betreut haben. Mit dem Newsroom-Modell haben wir gezeigt, dass sich Themen und Kanäle trennen lassen. Und dass dieser Ansatz in der Praxis erfolgreich ist.
Die Einführung des Newsrooms bei Siemens war bisher eines der größten Projekte seiner Art in der Unternehmenskommunikation. Spätestens der Siegeszug der Sozialen Medien hat Unternehmen schlagartig vor Augen geführt, dass sie ihre Kanäle anders steuern müssen als bisher. Journalisten und Kunden, Fans und Aktionäre eint das Interesse am Produkt oder am Unternehmen. Dies hat etwa Porsche dazu bewegt, einen virtuellen Newsroom einzuführen. Im Interview mit dem mediamossblog sagt Kommunikationschef Dr. Josef Arweck, dass der Porsche Newsroom offen ist für alle Interessierten – nicht nur Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.
Unternehmen stehen dabei vor der wichtigen Aufgabe, den Medienwandel zu bewältigen. Menschen verbringen zunehmend Zeit mit Medienkonsum. Die Zahl der Kanäle steigt fast explosionsartig. Jeder kann bloggen, twittern oder kommentieren. Die Unternehmenskommunikation kann sich dem nicht verschließen.
Ein Newsroom im Unternehmen ist deutlich vielschichtiger, komplizierter aber auch spannender umzusetzen als im klassischen Journalismus.
Der Grund dafür ist für jeden Kommunikator sofort nachvollziehbar: Herkömmliche Strukturen stoßen in Unternehmen schnell an Grenzen. Wer will noch ernsthaft über Zuständigkeitsgrenzen von Kommunikations- und Marketingverantwortlichen diskutieren? Welche Abteilung mag noch die Bedeutsamkeit von Media Relations versus Produkt-PR abwägen? Wer will tatsächlich verantworten, die redaktionelle Hoheit über Soziale Medien an IT-Verantwortliche zu geben.
Hinzu kommt der inhaltliche Druck, über integrierte Kommunikation, Storytelling und Content Marketing die eigene Kommunikation möglichst weitreichend zu steuern. Zusätzliche Kanäle lassen sich bei begrenzten Ressourcen nicht beliebig aufbauen. Vor diesem Hintergrund erscheint es unausweichlich, dass Unternehmen ihre Kommunikationsstrukturen hinterfragen.
Auf der anderen Seite ist aber auch die Angst vor Veränderung zu erkennen, die einhergeht mit der Sorge um Kontrollverlust. Dieser Konflikt lässt sich nur lösen, wenn alle Beteiligten tatsächlich das neue Konzept mittragen. Ansonsten besteht die Gefahr des hauspolitisch motivierten Kompromisses.
Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin. 
Nur wer es schafft, mit einer neu strukturierten Einheit für Kommunikation tatsächlich Inhalte und nicht mehr Funktionen in den Mittelpunkt der Organisation zu stellen, wird Kommunikation dauerhaft steuern können. mediamoss unterstützt Sie bei der Einführung eines Newsrooms – ob digital oder real. Wir unterscheiden dabei drei Phasen der Newsroom-Einführung:
  • Vorbereitungsphase
  • Konzeptphase
  • Implementierungsphase

In allen drei Phasen benötigen Mitarbeiter professionelle Begleitung. Die Einführung eines Newsrooms ist ein Changeprojekt, das sich über mehrere Monate erstreckt. Ein Projekt, das regelmäßige Betreuung erfordert.

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich. ISBN: 978-3-658-10853-3 (Print), 978-3-658-10854-0 (Online). Link:

http://www.springer.com/de/book/9783658108533

 

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