Newsroom-Seminar mit Zertifikat: Chef vom Dienst

Der erste Zertifikatslehrgang zum Chef vom Dienst im Newsroom an der International School of Management.

Zuerst das Thema, dann der Kanal: Moderne Organisationen steuern ihre Kommunikation über einen Newsroom. Die entscheidende Rolle dabei übernimmt ein Chef vom Dienst. Dieser CvD hält sämtliche Fäden in der Hand. Er leitet die Redaktionskonferenzen, bewertet und steuert Themen, koordiniert die Themen- und Medienmanager und ist das Bindeglied zwischen operativer Arbeit und strategischer Planung.

Genau hier setzt der dreitägige Zertifikatslehrgang von Mediamoss und der International School of Management an. Mit einem hochwertigen Newsroom-Seminar wollen wir Kommunikationsprofis fit machen für diese Schlüsselposition. Lernen Sie, nach welchen Kriterien Sie Themen gewichten sollten. Welche Tools helfen Ihnen bei der Organisations- und Planungsarbeit? Wie können Sie Konferenzen effizient leiten?

Als Experte mit langjähriger Erfahrung aus zahlreichen Newsroom-Projekten vermittelt Prof. Dr. Christoph Moss gemeinsam mit erfahrenen Praktikern das notwendige Wissen, das Sie als Chef vom Dienst benötigen.

Besuchen Sie mit uns Peter Kespohl, den Chef vom Dienst in der Content Factory der Deutschen Telekom AG in Bonn. Lernen Sie aus den Praxiserfahrungen von Frank Brückner (Chef vom Dienst im Newsroom von SwissLife Deutschland) und dem Planungstool-Experten Christian Wobig (Mediamoss).

Jeder Teilnehmer bekommt das Buch von Christoph Moss Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation sowie ein Zertifikat der International School of Management.

Termin: 13. bis 15. Januar 2020 in Dortmund, International School of Management. Am 15. Januar sind wir morgens in Bonn und nachmittags an der ISM Köln-Mediapark.

Lehrgangskosten je Zertifikat: 1.490,00 € inkl. Lernmittelkosten (plus MwSt.)

Das Curriculum finden Sie hier.

Buchung

Wenn Sie sich für den Zertifikatskurs anmelden wollen, folgen Sie bitte diesem Link zur ISM Academy. Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gern bei

Christian Wobig
0231 286 788 57

newsroom(at)mediamoss.com

Peter Kespohl, Chef vom Dienst in der Content Factory der Deutschen Telekom AG.

Weitere Beiträge zum Thema Newsroom:

Newsroom-Studie: Unternehmen wollen Silos überwinden

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Newsroom Study: Companies want to overcome silos

What do companies expect from introducing a Newsroom? A recent study by the Brand & Retail Management Institute @ ISM in cooperation with the newsroom agency Mediamoss examined these questions. 172 communication and marketing managers from Germany, Austria and Switzerland took part in the survey.

Newsroom: Definition

Two out of three respondents see the Newsroom as „a spatially combined control unit for corporate communications. There are separate responsibilities for topics and channels“ (66.9 percent). The number of those who think primarily of a virtual newsroom or a website is significantly lower (12.8 percent). A good half of those surveyed already work in a Newsroom system or plan to introduce it within the next year (53.8 percent). „The Newsroom system has become a very important topic in the companies,“ say the authors of the study, Christoph Moss, Arne Westermann and Mijka Ghorbani.

40.8 percent work in an open-plan office or have an architecturally delimited room for the Newsroom. The most important communication disciplines are public relations (81.5 percent), internal communication (73.2 percent) and marketing (59.3 percent). „It is very clear that the trend towards content marketing is allowing the historically separate disciplines of communication and marketing to grow together,“ the scientists say.

Integrated communication

Integrated communication across all channels and media as well as One Voice Policy are therefore also the most important goals that respondents associate with a Newsroom. Rigid structures and silo thinking are the main obstacles. „The Newsroom requires a radical rethink: moving from channels to topics,“ 55 percent of respondents say. The statement „The newsroom overcomes silo thinking and creates synergies between departments“ meets with full approval from 51 percent.

„Newsroom is a question of mindset. The respondents see it as a chance for rethinking and renewal,“ the authors of the study say. „The question is no longer whether companies want to introduce a newsroom, but when and how.“

The survey was conducted from June 2019 to September 2019 in Germany, Austria and Switzerland. If you are interested in the study, we will be happy to send you a summary of the results. Please send an e-mail to: newsroom(at)mediamoss.com.

Newsroom-Studie: Unternehmen wollen Silos überwinden

Was verstehen Unternehmen unter einem Newsroom? Und was versprechen sie sich von dieser Idee? Diese Fragen hat eine aktuelle Studie des Brand & Retail Management Institute @ ISM in Kooperation mit der Newsroom-Agentur Mediamoss untersucht. 172 Kommunikations- und Marketingverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der Befragung teil.

Newsroom: Definition

Zwei von drei Befragten verstehen unter dem Newsroom „eine räumlich zusammengefasste Steuereinheit für die Unternehmenskommunikation. Es existieren getrennte Verantwortlichkeiten für Themen und Kanäle“ (66,9 Prozent). Deutlich geringer ist die Zahl derjenigen, die vor allem an einen virtuellen Newsroom oder eine Website denken (12,8 Prozent). Gut die Hälfte der Befragten arbeitet bereits heute in einer Newsroom-Organisation oder plant die Einführung innerhalb des nächsten Jahres (53,8 Prozent). „Der Newsroom ist in den Unternehmen angekommen“, sagen die Autoren der Studie, Christoph Moss, Arne Westermann und Mijka Ghorbani.

40,8 Prozent arbeiten in einem Großraumbüro oder haben einen architektonisch abgegrenzten Raum für den Newsroom. Die wichtigsten Kommunikationsdisziplinen sind dabei Public Relations (81,5 Prozent), Interne Kommunikation (73,2 Prozent) und Marketing (59,3 Prozent). „Es zeigt sich sehr deutlich, dass der Trend zum Content Marketing die historisch getrennten Disziplinen Kommunikation und Marketing zusammenwachsen lässt“, sagen die Wissenschaftler.

Integrierte Kommunikation

Integrierte Kommunikation über alle Kanäle und Medien hinweg sowie One Voice Policy sind folglich auch die wichtigsten Ziele, die die Befragten mit einem Newsroom verbinden. Vor allem starre Strukturen und Silo-Denken sind dabei die größten Hindernisse. „Der Newsroom erfordert ein radikales Umdenken: Weg von Kanälen hin zu Themen“, sagen 55 Prozent der Befragten. Die Aussage „Der Newsroom überwindet das Silo-Denken und schafft Synergien zwischen den Abteilungen“ trifft bei 51 Prozent auf volle Zustimmung.

Tools im Newsroom

Konferenzsystem (65 Prozent) und Themenplan (61 Prozent) sind die wichtigsten Instrumente. Ein großer Teil hält Meetings wöchentlich (84,1 Prozent) oder sogar täglich (42,4 Prozent) ab. In 43 Prozent der Fälle gibt es inzwischen die Position eines Chefs vom Dienst.

Was versprechen sich die Unternehmen von der Einführung eines Newsrooms? Zu den wichtigsten Effekten zählen positive Reaktionen auf Dialogangebote (39,6 Prozent) und eine offenere Unternehmenskultur (37,4 Prozent). Die Evaluation erfolgt anhand von kanalspezifischen KPI (59,7 Prozent) und Medienresonanzanalysen (46,5 Prozent).

„Der Newsroom beginnt im Kopf. Die Befragten sehen darin eine Chance zum Umdenken und zur Erneuerung“, sagen die Autoren der Studie. „Es geht nicht mehr um die Frage, ob die Unternehmen einen Newsroom einführen wollen, sondern wann und wie. Besonders erfreulich ist, dass die Einführung einer neuen Organisationsstruktur auch zu den gewünschten Effekten führt.“ Die Befragung wurde von Juni 2019 bis September 2019 in Deutschland, Österreich und Schweiz durchgeführt.

Wenn Sie Interesse an der Newsroom-Studie haben, lassen wir Ihnen gerne eine Ergebniszusammenfassung zukommen. Bitte schicken Sie hierzu eine Mail an: newsroom(at)mediamoss.com.

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Digitale Kommunikation beim ISM Newsroom Summit

Am 29. Oktober diskutieren Experten an der International School of Management über das Newsroom-Konzept.

   

Moderne Kommunikationsabteilungen arbeiten schnell und dialogorientiert. Sie steuern eine Vielzahl von Themen für unterschiedliche Zielgruppen aus einem Newsroom heraus. Die International School of Management (ISM) in Dortmund veranstaltet dazu am 29. Oktober 2019 ein Newsroom Summit. Das Expertentreffen soll zeigen, wie das Modell in Theorie und Praxis funktioniert. 

Mit der Newsroom-Idee rücken die Themen wieder ins Zentrum der Kommunikation. Silos verlassen, Räume öffnen – dies alles ist eine Frage der Haltung. Ein solcher Prozess braucht Monate, wenn nicht Jahre. Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation ist also vor allem ein großes Change-Projekt.

Das ISM Newsroom Summit zeigt, wie der Newsroom als zentrales Steuerungselement in Theorie und Praxis funktioniert. Prof. Dr. Christoph Moss hat mit seiner Agentur Mediamoss bereits mehr als 40 Newsrooms in Deutschland eingeführt. Er wird beim Summit die Ergebnisse seiner jüngsten Newsroom-Studie präsentieren. Experten aus der Praxis erklären, wie sie den Newsroom im eigenen Haus implementiert haben, welche Veränderungen stattfanden und wie die Arbeit im Tagesgeschäft funktioniert. Zu den Referenten zählen Sabine Schröder, Leiterin Corporate Publishing bei Porsche, Marco Leeuwerink, Koordinator Newsroom und Social Media bei der Politie Nederland sowie Christoph Hardt, Leiter Kommunikation beim Gesamtverband der Versicherungswirtschaft.

Die Veranstaltung beginnt am 29. Oktober 2019 um 16 Uhr an der ISM Dortmund (Otto-Hahn-Straße, 44227 Dortmund). Tickets können Sie unter dieser Adresse reservieren:

www.ism.de/hochschule/ism-events/summit/ism-newsroom-summit

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) zählt zu den führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den einschlägigen Hochschulrankings rangiert die ISM regelmäßig an vorderster Stelle.

Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin. An der staatlich anerkannten, privaten Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen in kompakten, anwendungsbezogenen Studiengängen ausgebildet. Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich durch Internationalität und hohe Lehrqualität aus. Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte Auslandssemester und -module an einer der über 190 Partneruniversitäten der ISM.

Wir suchen Trainees bei Mediamoss

Sie wollen Karriere machen, wir wollen wachsen. Deshalb suchen wir zum 1. August oder später an unserem Standorten in Dortmund und Stuttgart jeweils eine/n Trainee.

Newsroom, Strategie, CSR – Mediamoss berät Unternehmen in allen relevanten Fragen der Kommunikation. Wir betreuen die Social-Media-Plattformen unserer Kunden, entwerfen Newsroom-Konzepte, entwickeln Strategien und analysieren Kommunikation.

Wir betreuen Kunden wie Porsche, Bosch, RUV oder Signal Iduna. Unsere Büros liegen in Dortmund am Phoenixsee sowie in Kornwestheim bei Stuttgart.

Was wir Ihnen bieten:

  • 18 Monate Ausbildung (mit der Möglichkeit zur Reduktion)
  • Faire Vergütung
  • Einen schönen Arbeitsplatz am Phoenixsee in Dortmund und am Stadtrand von Stuttgart
  • Ein begeisterndes Team


Was Sie für uns leisten:

  • Unterstützung in digitaler Kommunikation 
  • Betreuen von Social-Media-Plattformen und Blogs
  • Digitales Monitoring
  • Community Management
  • Begleitung von Kundengesprächen und Workshops
  • Erstellen von Konzepten


Was Sie mitbringen:

  • Ein abgeschlossenes Studium in Kommunikation, Journalistik, Medien, Wirtschaft, Psychologie oder Geisteswissenschaften
  • Gute Sprache
  • Lust auf Teamarbeit
  • Digitales Denken
  • Bereitschaft, für bis zu drei Monate des Volontariats das jeweils andere Mediamoss-Büro zu verstärken
  • Idealerweise Kenntnisse in InDesign, WordPress, Powerpoint, Word und Excel

Wenn Sie Spaß daran haben, mit uns zu wachsen, dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen. Bitte bewerben Sie sich bis zum 15. Juli per E-Mail an trainee@mediamoss.com.

Mediamoss GmbH. Die Newsroom-Agentur
z. Hd. Frau Lara Behrens
Hörder Burgstraße 18
44263 Dortmund
0231/28678856

trainee@mediamoss.com

ISM und Mediamoss bilden Chef vom Dienst im Newsroom aus


Transparent, strukturiert, digital: Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial und steuern ihre Kommunikation über einen Newsroom. Die entscheidende Rolle dabei übernimmt ein Chef vom Dienst. „Wir möchten Kommunikationsprofis fit machen für diese Schlüsselposition“, sagt Prof. Dr. Christoph Moss. Gemeinsam mit der International School of Management (ISM) bietet er einen einwöchigen Zertifikatslehrgang zum Chef vom Dienst an. 

Der Kurs läuft vom 1. bis zum 5. Juli in Dortmund und schließt mit einem Zertifikat der ISM ab. In dem Lehrgang unterrichten unter anderem Dr. Josef Arweck (Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse, Porsche AG), Ulrike Pott (Leiterin Themenmanagement, GDV) und Frank Grodzki (Senior Director External Communications und Group Newsroom, Kion Group AG). Außerdem steht ein Besuch des Handelsblatt-Newsrooms in Düsseldorf auf dem Programm.

„Der Erfolg eines Newsrooms steht und fällt mit dem Chef vom Dienst“, sagt Christoph Moss. Der ISM-Professor hat mit seiner Agentur Mediamoss bereits mehr als 30 Newsroom-Projekte begleitet. Sein Newsroom-Modell sieht eine Trennung von Themen und Kanälen vor. Die Koordination übernimmt der Chef vom Dienst. „Die Anforderungen an diese Person sind außerordentlich hoch. Wir sehen bei vielen Unternehmen noch erheblichen Weiterbildungsbedarf.“

Der Lehrgang vermittelt, wie Kommunikatoren einen Newsroom führen sollten. Welche Tools helfen bei der Organisations- und Planungsarbeit? Wie lassen sich Konferenzen effizient leiten? Nach welchen Kriterien werden Themen gewichtet? 

Jeder Teilnehmer bekommt neben dem ISM-Zertifikat aktuelles Lehrmaterial sowie das Buch vonChristoph Moss „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“. Die Lehrgangskosten betragen je Zertifikat 1.950,00 Euro. Weitere Informationen zu Anmeldung und Curriculum unter http://www.newsroom-akademie.de.

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Newsroom-Seminar am 29. Juni in Berlin

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GDV-Chefkommunikator Christoph Hardt: „Machen Sie aus dem Newsroom einen Platz des Austauschs und der Diskussion“

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Nicht überall wo Newsroom draufsteht, steckt auch Newsroom drin

Unser neues Buch ist da

100.000 Follower auf Twitter: Herzlichen Glückwunsch Porsche Newsroom!

Kein Content Marketing ohne Autoren

Veränderung kommunizieren

Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

Bewerben Sie sich jetzt für das PR-Volontariat bei Mediamoss

Sie wollen Karriere machen, wir wollen wachsen. Deshalb suchen wir zum 1. März oder später an unseren Standorten in Dortmund und Stuttgart jeweils eine/n PR-Volontär/in.

Newsroom, Strategie, Redaktion – Mediamoss berät Unternehmen in allen relevanten Fragen der Kommunikation. Wir produzieren Print- und Onlinemedien, betreuen die Social-Media-Plattformen unserer Kunden, entwerfen Newsroom-Konzepte und analysieren Kommunikation.

Wir betreuen Kunden wie Porsche, Bosch, Signal Iduna, Grundl oder Borussia Dortmund. Unsere Büros liegen in Dortmund am Phoenixsee sowie in Kornwestheim bei Stuttgart.

Was wir Ihnen bieten:

  • 24 Monate Ausbildung (mit der Möglichkeit zur Reduktion)
  • Vergütung nach Tarif
  • Einen klar definierten Ausbildungsplan mit Teilnahme an Seminaren, zugeschnitten auf Ihre Wünsche und Talente
  • Einen schönen Arbeitsplatz am Phoenixsee in Dortmund und am Stadtrand von Stuttgart
  • Ein begeisterndes Team


Was Sie für uns leisten:

  • Journalistische Arbeit: Recherche, Interview, Reportage, Editorial
  • Betreuen von Social-Media-Plattformen und Blogs
  • Digitales Monitoring
  • Community Management
  • Ausbau und Pflege von Journalistenkontakten
  • Teilnahme an Kundengesprächen und Workshops
  • Erstellen von Konzepten
  • Und vor allem Schreiben, Schreiben, Schreiben


Was Sie mitbringen:

  • Ein abgeschlossenes Studium in Kommunikation, Journalistik, Medien, Wirtschaft oder Geisteswissenschaften
  • Gute Sprache
  • Erste Schreiberfahrungen aus einer Mitarbeit in Redaktion oder PR
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Digitales Denken
  • Bereitschaft, für bis zu drei Monate des Volontariats das jeweils andere Mediamoss-Büro zu verstärken
  • Idealerweise Kenntnisse in InDesign, WordPress, Powerpoint, Word und Excel

Wir sind Mannschaftssportler, die sich ständig weiterentwickeln. Wir arbeiten auch abends und am Wochenende – so wie unsere Kunden dies von uns erwarten.

Wenn Sie Spaß daran haben, mit uns zu wachsen, dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben. Bitte bewerben Sie sich bis zum 15. Februar per E-Mail an volo@mediamoss.com.

Mediamoss GmbH. Die Newsroom-Agentur
z. Hd. Frau Lara Behrens
Hörder Burgstraße 18
44263 Dortmund
0231/28678856
volo@mediamoss.com

Warum das Kundenmagazin crossmedial werden muss

Autorin: Mijka Ghorbani, International School of Management

Kundenmagazine gelten auf Unternehmensseite als tradierte Kommunikationsinstrumente. Sie sind fester Bestandteil vieler Kundenbindungsprogramme und ein klassisches Element des Corporate Publishing. Reine Printprodukte verlieren in der heutigen Zeit jedoch zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben daher das Potenzial erkannt, Kundenmagazine digital und crossmedial zu gestalten.

Das Kundenmagazin ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Instrument der Unternehmenskommunikation. Titel wie „mobil“ von der Deutschen Bahn erscheinen in Deutschland bereits seit mehreren Jahrzehnten und sind weithin bekannt. Doch in Zeiten der Digitalisierung verlieren Printangebote an Relevanz – parallel steigen die Kosten und der Aufwand für ihre Produktion. Die Lösung dieses Problems kann ein digitales Kundenmagazin sein. Ein solches Online-Themenportal dient gleichermaßen dem Content Marketing wie auch der integrierten Markenführung. Denn neben dem Angebot an nützlichen Informationen, kann ein digitales Kundenmagazin spannende Geschichten rund um das Unternehmen, die Produkte und Mitarbeiter multimedial darstellen.

Mit der wachsenden Bedeutung von Content Strategien steigen auch die grundlegenden Ansprüche an ein Kundenmagazin. Im Gegensatz zur klassischen Werbung stehen bei diesem nicht die Produkte, sondern die Themen im Mittelpunkt. So sollen die redaktionell aufbereiteten Inhalte dem Zielpublikum primär einen Unterhaltungs- oder Nutzwert bieten. Auf diese Weise demonstriert das Unternehmen Kompetenz und Glaubwürdigkeit, was auf Kundenseite zum Aufbau von Vertrauen führen kann. Kunden- und Markenbindung lassen sich somit nachhaltig stärken. Das entscheidende Qualitätsmerkmal für jede Art von Kundenmagazin ist daher der journalistische Gestaltungsanspruch.

Die Entscheidungen über Themenauswahl, Gliederung, Tonalität und Bildsprache hängen dabei stark von der Markenidentität und den Bedürfnissen der Bezugsgruppen ab. Dies erklärt auch die große Vielfalt an Kundenmagazinen und ihre unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Konsumgüterhersteller können beispielsweise eine breite Palette an Themen wie Lifestyle, Mode oder Ernährung bedienen. So bietet der Online-Supermarkt „AllyouneedFresh“ von DHL in seinem Online-Magazin zum Beispiel umfangreiche Informationen zu Rezepten und Food-Trends sowie Tipps zu saisonalen Anlässen. Die Print-Version des Magazins ähnelt hingegen vielmehr einem reduzierten Produktkatalog, der Kunden zunächst einmal an den Online-Shop für Lebensmittel heranführen und mit QR-Codes die crossmediale Verbindung herstellen soll.

Im Gegensatz zu Konsumgüterherstellern legen etwa Finanz- und Versicherungsdienstleister den Schwerpunkt ihrer Kundenmagazine auf ausführliche, fachkundige Artikel. Diese sollen vornehmlich ihre Expertise und Beratungskompetenz belegen. Beispielsweise wählte die comdirect Bank für ihr Kundenmagazin den Titel „compass“, welcher repräsentieren soll, dass die Publikation für Kunden ein Wegweiser in Finanz- und Wirtschaftsthemen ist. Die Artikel des Magazins behandeln daher Markt- und Aktienentwicklungen, politische Ereignisse und gesellschaftliche Trends. Zur Darstellung vertrauen die Autoren auf ein breites Spektrum an journalistischen Stilformen, von Reportagen über Interviews bis hin zu Kommentaren. Die zugehörige Online-Plattform verknüpft zudem die Artikel mit dynamischen Wirtschaftskennzahlen, dem Bewegtbild-Format „compass Talk“ und einem umfangreichen Glossar. Dieses digitale Zusatzangebot stiftet den Kunden des Unternehmens einen reellen Mehrwert. Der „compass“ demonstriert somit glaubwürdig die Markenattribute der comdirect Bank, beispielsweise Pragmatismus, Beratungskompetenz und Innovationsfreude.

Diese zwei unterschiedlichen Beispiele zeigen, dass Kundenmagazine nach wie vor eine hohe Relevanz für den Aufbau von Reputation und Markenvertrauen besitzen. Der inhaltliche Gestaltungsanspruch ist dafür das entscheidende Qualitätsmerkmal. Weiterhin darf sich ein digital umgesetztes Magazin nicht als bloße Abbildung der gedruckten Version herausstellen, sondern muss Inhalte aus dem Print- und Online-Bereich intelligent verknüpfen. Multimediale Zusatzangebote wie Bildergalerien, Video-Tutorials oder Gastbeiträge von Experten oder Influencern steigern die Attraktivität und auch die Glaubwürdigkeit des Formats. Denn nur crossmedial ausgerichtete und kanaladäquat aufbereitete Inhalte führen dazu, dass sich das Kundenmagazin als Online-Themenportal zum tragenden Instrument des Content Marketings entwickelt.


Über die Autorin:
Mijka Ghorbani studiert im Masterstudiengang „Strategic Marketing Management“ an der International School of Management in Dortmund. 2018 absolvierte sie ein Praktikum bei Mediamoss.

 

Erklärvideo: Wie Newsrooms in Unternehmen funktionieren

Ein Newsroom bedeutet Offenheit, Vertrauen und Transparenz. Der Weg dorthin setzt echte Bereitschaft zur Veränderung voraus. Gemeinsam mit dem Mediendienst turi2 und der Handelsblatt-Akademie für moderne Kommunikation haben wir ein Video produziert, das eine wichtigste Botschaft transportiert: Der Newsroom beginnt im Kopf.

Im Rahmen der Handelsblatt-Akademie bieten wir regelmäßig Seminare zu diesem Thema an. Das Buch zum Newsroom ist im Verlag Springer VS erschienen: Christoph Moss (Hrsg.) (2016): Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Wie sich Themen effizient steuern lassen, Springer VS, Wiesbaden, 200 Seiten

Newsroom

Passend dazu haben wir gemeinsam mit PR Report ein Sonderheft veröffentlicht, das die Grundzüge des Newsroom-Modells auf den Punkt bringt:

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Social Media Guidelines sorgen für Orientierung, Sicherheit und Motivation

Die Mediennutzung der jungen Generation ändert sich deutlich – das betrifft nicht nur das Fernsehen, sondern vor allem die sozialen Netzwerke. In seinem neuen Buch „Unternehmenskommunikation. Erfolgreiche Kommunikationskonzepte aus Wissenschaft und Praxis“ zeigt Professor Dr. Markus Kiefer unter anderem, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern mit Social Media Guidelines mehr Orientierung und Sicherheit vermitteln können.

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Autor dieses Beitrags: Professor Dr. Markus Kiefer lehrt seit 2001 an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management (Foto: Recito).

Die Mediennutzung der jungen Generation ändert sich sehr deutlich. Die früher selbstverständliche Zeitungslektüre ist für viele in der Altersgruppe der 14-29-Jährigen unvorstellbar. Lineares Fernsehen findet dort überwiegend ebenfalls nicht mehr statt. An diese Stelle tritt eine intensive YouTube–Nutzung. Das tägliche, oft mehrfache Nutzen Sozialer Netzwerke wie Facebook, das Teilen von Videos, Fotos und sonstigen Links über WhatsApp u.a. ist praktizierte Kommunikationsrealität, vor allem in den Altersschichten unter 50, mit zunehmender Tendenz aber auch bei den Älteren.

Selbstverständlich findet alles das auch in den Unternehmen statt. Während der Arbeitszeit also. Dürfen Mitarbeiter das? Sollen Unternehmen dies zulassen, stillschweigend dulden oder aber kategorisch ausschließen?

Es geht dabei nicht nur um die Frage, ob eine private Kommunikation während der bezahlten Arbeitszeit legitim ist. Dies ist eine wichtige Frage. Die übrigens bereits bei der Nutzung privater E-Mail-Kommunikation im Betrieb und deren bewusster oder unbewusster Duldung durch den Arbeitgeber beginnt. 

Aber die eigentliche Dimension des Themas liegt woanders. Darf oder soll man sich auf Facebook und Co. als Mitarbeiter(in) des Unternehmens offen zu erkennen geben? Dürfen Mitarbeiter sich in den Sozialen Netzwerken über ihr Unternehmen, dessen Führungskräfte, seine Produkte äußern oder nicht? Was tue ich, wenn sich meine Facebook-Freunde kritisch über meinen Arbeitgeber äußern? Was ist, wenn man sogar direkt und öffentlich im eigenen Netzwerk auf öffentlich sichtbare Probleme angesprochen und direkt zur Antwort herausgefordert wird.  Nach dem Motto: „Arbeitest Du nicht bei denen – sag doch mal was!“ Schweigen, dagegenhalten?  Diese Fragen werden gestellt, innerhalb betrieblicher Arbeitszeiten ebenso selbstverständlich wie in der Freizeit.

Man kann sogar noch weitergehen. Es ist doch schon immer so: Identifizierte und überzeugte Mitarbeiter sind die ersten, besten und wirkungsvollsten Markenbotschafter des Unternehmens in der Außenkommunikation. Wer, wenn nicht ein kompetenter Mitarbeiter sollte die Leistungen des Unternehmens besser darstellen können? Überzeugende Zeugen sind besser als jedes Marketing-Kommunikationsmittel. In dieser Perspektive birgt das freiwillige Kommunizieren eines loyalen Mitarbeiters in den Sozialen Netzwerken sogar bislang vielleicht übersehene Optionen.

Diese wichtigen Fragen berühren mehrere sensible Felder des Unternehmens. Zum einen die IT-Sicherheit, darüber hinaus haben sie gravierenden arbeitsrechtliche Implikationen. Sie berühren die Unternehmenskultur ebenso wie die Außendarstellung des Unternehmens. 

Vieles spricht dafür, diese Fragen nicht offen zu lassen, sondern in einem transparenten Prozess offensiv anzugehen, sie zu regeln. Die Erstellung von Social Media Richtlinien oder Social Media Guidelines ist ein solcher Weg. Ob man ihn mit oder ohne direkte Beteiligung der Mitarbeiter gehen will, ist eine Frage der Betriebsverfassung ebenso wie eine Frage von Offenheit der Kommunikationskultur. Da sind durchaus unterschiedliche Lösungen denkbar. Am Ende ist entscheidend: solche Leitsätze schaffen Klarheit und Sicherheit, wie sich Mitarbeiter verhalten dürfen oder sollen, wenn in den neuen Medien die Sprache auf ihr Unternehmen kommt.

Dieser Beitrag ist im Buch „Unternehmenskommunikation. Erfolgreiche Kommunikationskonzepte aus Wissenschaft und Praxis.“ bei Recito erschienen. Der Autor Markus Kiefer richtet sich darin an Praktiker in der Kommunikation, die über den Tellerrand hinaus denken. Ein Buch für Kommunikatoren der Zukunft. 

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Zur Person:

Professor Dr. Markus Kiefer lehrt seit 2001 an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management. An seiner Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre befasst er sich täglich mit Themen der Unternehmenskommunikation und des Marketings.

Copyright: Recito