Neu in PR Report: Warum es ohne Newsroom nicht mehr geht

Die PR-Werkstatt ist fertig: In der neuen Ausgabe von PR Report zeigen wir, wie Unternehmen einen Newsroom nutzen können und welche Fehler sie vor allem in der Einführungsphase vermeiden sollten. Denn eins hat das abgelaufene Jahr gezeigt: Unternehmenskommunikation ohne Newsroom ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr möglich.

mediamoss-pr-report-werkstatt-newsroom

In unserem Buch Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation haben wir beschrieben, wie sich Themen effizient steuern lassen. Das Buch geht dabei von der Grundidee aus, dass Themen und Kanäle getrennt voneinander betrachtet werden müssen. Das Newsroom-Modell von Christoph Moss zeigt, wie eine typische Newsroom-Struktur aussieht:

Newsroom-Modell Christoph Moss

Auf diese Weise lassen sich etwa die speziellen Charaktere von Social-Media-Kanälen berücksichtigen. Ein gelungener Mix entsteht vor allem dann, wenn ein Unternehmen die Besonderheiten und Zielgruppen der einzelnen Kanäle versteht. Das Beispiel Instagram zeigt sich sehr gut:

Positionierungsmodell

Positionierungsmodell für Instagram, Facebook und Twitter auf Basis ausgewählter Kriterien. Quelle: Manuel Faßmann, Christoph Moss (2016): Instagram als Marketing-Kanal.

 

 

Instagram als Marketing-Kanal

Autor: Manuel Faßmann, mediamoss

Unser neues Buch: Instagram als Marketing-Kanal, erschienen bei Springer Professional. Manuel Faßmann und Christoph Moss führen eine empirische Untersuchung der Charakterisierungen von Instagram, Facebook und Twitter aus der Sicht von Nutzern und Unternehmen durch. Lesen Sie in diesem Blog, wie Sie Instagram zur Positionierung nutzen können.

Cover Instagram.png

Die sozialen Medien bestimmen einen großen Teil des heutigen Lebens. Das Angebot wird ausgiebig genutzt: 56,1 Millionen Menschen der deutschen Bevölkerung sind mittlerweile online (ard-zdf-onlinestudie.de, 2015). Und bereits 78 Prozent davon haben sich auf mindestens einer Social-Media-Plattform ein Profil eingerichtet (Bitkom, 2013).

Das bietet nicht nur den Menschen untereinander eine schier grenzenlose Kommunikationsfreiheit, sondern ist auch für Unternehmen und deren Marken eine bedeutende Chance, ihre Kommunikation neu zu erfinden. Bedingung dafür ist allerdings das Verständnis der Charakteristiken der verschiedenen sozialen Plattformen.

Social Media: Kein Unterschied bedeutet keinen Mehrwert

Instagram funktioniert anders als Facebook. Und Facebook unterscheidet sich grundlegend von Twitter. Die Nutzungsart und die individuellen Vorteile der jeweiligen Plattformen werden allerdings allzu oft außer Acht gelassen. Meist heißt es einfach: Lass uns doch mal mehr Social Media machen! Und daraus entsteht dann folgender Gedanke: „Wir haben gelesen, dass Instagram von sehr vielen jungen Menschen genutzt wird. Genau die möchten wir erreichen. Wir haben doch so viele Bilder, die wir auf Facebook posten. Die können wir doch auch auf Instagram bringen, oder?“  Das ist eine weit verbreitete Meinung, die dringend überdacht werden muss. Es mag stimmen, dass durch Instagram eine junge Zielgruppe erreicht wird. Doch welchen Mehrwert bieten ihr die Beiträge auf Instagram, wenn sie sich doch überwiegend auf mehreren Kanälen ein Profil eingerichtet hat? Die Antwort ist simpel: gar keinen. Viel schlimmer noch – werden die einzelnen Kanäle mit den gleichen Inhalten bespielt, schwindet das Interesse daran, den Profilen in den einzelnen sozialen Medien zu folgen. Außerdem zeigt ein Unternehmen oder eine Marke, dass es am Verständnis vom Umgang mit den Social-Media-Kanälen fehlt. Oder aber an den Ambitionen, individuelle Inhalte für diese zu erstellen. Letztlich muss aber genau das unbedingt vermieden werden.

Social-Media-Kanäle haben besondere Charakteristiken

Nachfolgend zeigen wir Ihnen ein Positionierungsmodell für Instagram, Facebook und Twitter aus Sicht von Unternehmen und Nutzern (vgl. Abbildung 1). Dabei misst das erste Kriterium, wie emotional oder informativ die jeweilige Social-Media-Plattform empfunden wird. Das zweite Kriterium vergleicht hingegen, wie stark werblich das einzelne soziale Medium von den Unternehmen genutzt und gleichzeitig von den Nutzern wahrgenommen wird.

Die Ergebnisse stammen aus drei Gruppendiskussionen. Ziel war es, herauszufinden, worin sich die Charakteristiken der Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram und Twitter aus Sicht von Unternehmen und Nutzern unterscheiden.

  • Fokusgruppe 1 à        Schüler zwischen 14 und 18 Jahren
  • Fokusgruppe 2 à        Studenten und Angestellte zwischen 21 und 26 Jahren
  • Fokusgruppe 3 à        Social-Media-Manager und Unternehmer zwischen 32   und 46 Jahren

Positionierungsmodell

Abbildung 1: Positionierungsmodell für Instagram, Facebook und Twitter auf Basis ausgewählter Kriterien. Logoquellen: (Instagram, 2015a), (Facebook, 2015), (Twitter, 2015). Eigene Darstellung.

Aus den Gesprächen ging mehr als deutlich hervor, dass sich die einzelnen Social-Media-Kanäle aus der Perspektive von Unternehmen als auch Nutzern deutlich voneinander unterscheiden. Instagram wird als emotionaler Kanal wahrgenommen, Twitter hingegen eher mit Informationen, Fakten und Zahlen assoziiert. Facebook kristallisiert sich als hybride Mischform beider Kanäle heraus. Wird ein Post eines Unternehmens entsprechend den Kanal-Spezifika aufbereitet, nehmen Nutzer ihn auf Instagram nicht als Werbung, sondern als relevanten Beitrag innerhalb der Community wahr. Auf Twitter wird Werbung ebenfalls weit weniger wahrgenommen, als das bei Facebook der Fall ist. Vielmehr stehen relevante Informationen im Vordergrund. Facebook ist schließlich die Plattform, welche am stärksten mit Werbung verbunden wird, hat sie sich doch als Werbeträger seit Längerem etabliert. Gleichzeitig bietet sie aber auch die größte Vielfalt an Werbeformaten an.

Individuelle Inhalte sind ein Muss

Bereits anhand von zwei Kriterien (vgl. Abbildung 1) lässt sich aufzeigen, dass die einzelnen sozialen Medien unterschiedlich verstanden werden. Ein gelungener Mix an Social-Media-Kanälen entsteht also dann, wenn ein Unternehmen versteht, dass jeder Kanal seine Spezifika, aber auch seine eigene Zielgruppe hat. Eine individuelle und kreative Aufbereitung der Inhalte ist deshalb notwendig – Nutzer erwarteten das auch. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, immer die gleiche Kernbotschaft, die gleiche Kernaussage kanalübergreifend zu kommunizieren.

 

Quellen:

 

Das Buch:

Cover Instagram

Manuel Faßmann, Christoph Moss (2016)
Instagram als Marketing-Kanal
Die Positionierung ausgewählter Social-Media-Plattformen
Springer VS, Wiesbaden, 45 Seiten

Wenn aus Selfies große Kunst wird: Vier Fragen an Franz-Josef Baldus zur App Prisma

 

Autor: Konstantin Holtkamp, mediamoss

mediamoss Prisma See

Der Blick aus dem Büro am Phoenixsee in Dortmund: Links das Originalfoto, rechts dasselbe Foto überarbeitet mit dem Prismafilter Dreams.

 

Das Selfie ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer sozialen Netzwerke. Doch das einfache Bild von sich selbst reicht schon lange nicht mehr aus, um die beliebten „Likes“ zu generieren. Immer wieder drängen deshalb Foto-Filter-Apps auf den Markt, um das Selfie-Erlebnis noch interessanter und spannender zu gestalten. Die neueste App nennt sich Prisma.

Prisma ist eine Foto-App die es erlaubt, Bilder aufzunehmen und anschließend in der Art großer Kunstwerke nachzubearbeiten. Ein erstes Plus, die Applikation lässt sich kostenlos aus dem iOS Store runterladen. Nur iOS? Jawohl nur iOS. Die App steht seit Mitte Juni für iPhone Nutzer im Appstore zur Verfügung und schon jetzt rangiert sie in einigen Ländern auf den Top-Plätzen der iTunes-Chartliste. Die Android-Version soll Mitte bis Ende Juli folgen.

Auf den ersten Blick wirkt die App sehr aufgeräumt. Nach dem Öffnen begegnet dem Nutzer die gewohnte Aufmachung der normalen Kamera-App. Mit Auslöser, der Blitz-Konfiguration, den allgemeinen Einstellungen und der Möglichkeit, bereits aufgenommene Bilder anzusehen und zu bearbeiten sind eigentlich alle Funktionen wie gewohnt vorhanden.

Nach der Aufnahme eines Bildes, hat der Nutzer nun die Qual der Wahl. Er kann zwischen 34 verschiedenen Filtern hin- und herswipen. Was hier bereits auffällig ist, die App benötigt stets eine kurze Gedenksekunde bevor sie den entsprechenden Filter geladen hat (bei Nutzung eines iPhone 5S). Die Ergebnisse sind durchaus vorzeigbar und vielfältig. Von van Goghs Strichtechnik bis hin zu Edvard Munchs Maltechnik, bekannt vom Kunstwerk „Der Schrei“, ist alles dabei. Doch die App birgt auch Tücken, so stellen der Datenschutz und der erhöhte Datenvolumenverbrauch große Probleme dar. Der Social-Media-Experte Franz-Josef Baldus hat für uns eine Einschätzung vorgenommen.

Herr Baldus, was unterscheidet Prisma von der Vielzahl an herkömmlichen Filtern bei Instagram?

Franz-Josef Baldus: Prisma bietet andere Filter als Instagram und macht aus Fotos Illustrationen oder Gemälde in unterschiedlichem Stil. Das können Instagram-Filter nicht.


Bis vor kurzem war Hipstamatic eine angesagte App für Instagram-Filter. Diese 
ist mittlerweile jedoch weitestgehend vom Markt verschwunden. Wird der Hype um Prisma genauso zurückgehen?

FJB: Selbstverständlich wird der Hype um Prisma wieder zurückgehen, es sei denn, die App nutzt ihre aktuelle Popularität, entwickelt sich kontinuierlich weiter und überrascht uns jeden Monat neu.


Ein großes Diskussionsthema bei der App ist der Datenschutz. Sollte man sich darum Gedanken machen oder wird das Thema überbewertet?

FJB: Das Thema wird überbewertet. Letztlich sind unsere Daten nirgends absolut sicher, auch dann nicht, wenn sie noch in unserer Camera Roll liegen.


Glauben Sie, die App wird  zukünftig kostenpflichtig?

FJB: Ich kenne das Geschäftsmodell von Prisma nicht, aber wenn dadurch die App um eine Video-Funktion erweitert würde, dann würde ich liebend gern dafür bezahlen. So musste ich für mein kurzes Prisma-basiertes Video für Instagram über 100 Einzelfotos erstellen und im Smartphone-Schnittprogramm aufwändig zusammenführen. (https://instagram.com/p/BHyegcZD2Fc/)

 

mediamoss Prisma Burg

Das mediamoss-Büro am Phoenixsee in Dortmund: Links das Originalbild, rechts dieselben Bilder überarbeitet mit den Filtern Roland und Curtain.

 

Abschließende Einschätzung: Prisma ist ein nettes Gadget, was es zügig in die Top-Charts der App-Store Listen schaffte. Die App bietet eine unterhaltsame Abwechslung zu den herkömmlichen Filtern bei Instagram und könnte zukünftig mit interessanten Neuerungen auf Smartphones einen dauerhaften Platz finden.
 

Zur Person: Franz-Josef Baldus ist Geschäftsführer der Firma koelnkomm kommunikationswerkstatt gmbh in Köln und ein Vorreiter, bei der Produktion von Kurzvideos, Cinemagraphs und animierter GIFs. Mit seinem Team veröffentlicht er täglich lustige, erstaunliche und unterhaltsame Videos in den sozialen Netzwerken und schuf sich so eine breite Anhängerschaft.

 

Links:

Instagram:      https://www.instagram.com/koelnkomm/

Vine:               http://www.vine.co/fjbaldus

Twitter:          http://www.twitter.com/koelnkomm

 

 

 

 

Bewerben Sie sich jetzt für das PR-Volontariat bei mediamoss

Sie wollen Karriere machen, wir wollen wachsen. Deshalb suchen wir zum 1. August an unseren Standorten in Dortmund und Stuttgart jeweils eine/n PR-Volontär/in.

Newsroom, Strategie, Redaktion – mediamoss berät Unternehmen in allen relevanten Fragen der Kommunikation. Wir produzieren Print- und Onlinemedien, betreuen die Social-Media-Kanäle unserer Kunden, entwerfen Konzepte und analysieren Kommunikation.

Wir betreuen Kunden wie Porsche, Nagel, RSM, Borussia Dortmund, Grundl, Bundesdruckerei, Datev oder VDFI. Unsere Büros liegen in Dortmund am Phoenixsee sowie in Kornwestheim bei Stuttgart.

Team mediamoss

Was wir Ihnen bieten:

  • 24 Monate Ausbildung (mit der Möglichkeit zur Reduktion)
  • Vergütung nach Tarif
  • Einen klar definierten Ausbildungsplan mit Teilnahme an Seminaren, zugeschnitten auf Ihre Wünsche und Talente
  • Einen schönen Arbeitsplatz am Phoenixsee in Dortmund und am Stadtrand von Stuttgart
  • Ein begeisterndes Team


Was Sie für uns leisten:

  • Journalistische Arbeit: Recherche, Interview, Reportage, Editorial
  • Betreuen von Social-Media-Kanälen und Blogs
  • Digitales Monitoring
  • Community Management
  • Ausbau und Pflege von Journalistenkontakten
  • Teilnahme an Kundengesprächen und Workshops
  • Erstellen von Konzepten
  • Und vor allem Schreiben, Schreiben, Schreiben


Was Sie mitbringen:

  • Ein abgeschlossenes Studium in Kommunikation, Journalistik, Medien, Wirtschaft oder Geisteswissenschaften
  • Gute Sprache
  • Erste Schreiberfahrungen aus einer Mitarbeit in Redaktion oder PR
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Digitales Denken
  • Bereitschaft, für bis zu drei Monate des Volontariats das jeweils andere mediamoss-Büro zu verstärken
  • Idealerweise Kenntnisse in InDesign, WordPress, Powerpoint Word und Excel

Wir sind Mannschaftssportler, die sich ständig weiterentwickeln. Wir arbeiten auch abends und am Wochenende – so wie unsere Kunden dies von uns erwarten.

Wenn Sie Spaß daran haben, mit uns zu wachsen, dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Arbeitsproben. Bitte bewerben Sie sich per E-Mail an volo@mediamoss.com.

mediamoss GmbH. Die Newsroom-Agentur
z. Hd. Frau Lara Behrens
Hörder Burgstraße 18
44263 Dortmund
0231/28678856
volo@mediamoss.com

http://www.mediamoss.me

 

Newsroom-Seminar am 29. Juni in Berlin

Mauern einreißen, Themen steuern, transparente Strukturen schaffen. Moderne Unternehmen arbeiten crossmedial. Sie bedienen eine Vielzahl von Kanälen aus einer zentralen Steuerungseinheit heraus: dem Newsroom.

In diesem Seminar erfahren Sie, wie die Aufbau- und Ablauforganisation eines Newsrooms funktioniert. Sie lernen, wie sie mit diesem Organisationsprinzip Ihre eigene Kommunikationsarbeit effizienter organisieren können.

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Buchs „Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation“ von Christoph Moss.

Das Seminar findet am 29. Juni in Berlin statt. Am Ende des Seminartags erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Die Gebühr beträgt pro Seminar und Teilnehmer 480 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Gruppengröße ist begrenzt. Alle Informationen finden Sie hier.


Tagesablauf:

9.30 Uhr bis 10.00 Uhr: Empfang im Seminarzentrum Berlin-Charlottenburg, Kantstr. 47, 10625 Berlin.

10.00 Uhr – 11.15 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Programms
Einführung
Prof. Dr.
Christoph Moss
Pause
11.45 Uhr – 13.00 Uhr Storytelling und NewsroomAufbau- und Ablauforganisation
Schritte auf dem Weg zum Newsroom
Prof. Dr.
Christoph Moss
Mittagspause
14.00 Uhr – 15.15 Uhr

Möglichkeiten zu Aufbau und
Ausgestaltung
Beispiele anderer Unternehmen Kommunikationscontrolling

Prof. Dr.
Christoph Moss
Pause
15.45 Uhr – 17.00 Uhr Transfer auf Ihre individuellen AnforderungenDiskussion Prof. Dr.
Christoph Moss

 

Veranstaltungsort:

Seminarzentrum Berlin-Charlottenburg, Kantstr. 47, 10625 Berlin. Anfahrtsbeschreibung.

Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie an info(at)mediamoss.com. Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 0231 286 788 56. Weitere Seminarangebote finden Sie auf www.mediamoss.me.


Weitere Beiträge zum Thema Newsroom im mediamossblog:

„Mach mir mal ein Plakat“

„Mach mir mal ein Plakat“

Unternehmen sollten zunächst in Themen denken. Und erst an zweiter Stelle in Maßnahmen. Das Newsroom-Modell greift genau diesen Gedanken auf.

Newsroom-Modell Christoph Moss

Die Einrichtung eines Newsrooms hängt nicht ab von der Größe einer Abteilung oder der Mitarbeiterzahl. Es ist eine Frage der Haltung. Ein familiengeführter Mittelständler sollte ebenso in Themen denken wie ein großer Konzern. Wir haben bisher schon eine Reihe von Projekten begleitet: Banken, Industrieunternehmen, öffentliche Unternehmen, Sozialverbände, Softwarehäuser – die Bandbreite ist groß. Idealerweise lässt sich auf diese Weise sogar das Marketing in die Kommunikationsarbeit integrieren. Seitdem gehört die Ansage „Mach mir mal ein Plakat“ der Vergangenheit an. Wer die dynamischen Veränderungsprozesse in Kommunikation und Marketing mitbegleiten will, sollte überzeugende Inhalte produzieren. Nur was aktuell und relevant ist, hat eine Rechtfertigung, kommuniziert zu werden. Kampagnen sind nicht deshalb gut, weil sie teuer sind. Sondern weil die Zielgruppe sie wahrgenommen und verstanden hat.

Unser Büro

Folglich kann der Auftrag heute nur lauten: „Wir möchten ein bestimmtes Thema kommunizieren. Vielleicht ist das Plakat das passende Medium, aber vielleicht sind auch andere Kanäle sinnvoll, an die wir bisher nicht gedacht haben.“ Auf diese Weise wird aus einer einfachen Maßnahme eine kreative Gesamtkomposition. Im Ergebnis geht eine gelungene Kampagne auf eine einzige Grundidee zurück. Online, Print, Mitarbeiterkommunikation – viele Kanäle transportieren ein relevantes und aktuelles Thema an die jeweils passende Zielgruppe.

Influencer gewinnen an Bedeutung

Voraussetzung dafür ist aber, dass die Mitarbeiter aus Kommunikation und Marketing überhaupt erst einmal wissen, an welchen Themen ihre Kollegen arbeiten. In vielen Unternehmen arbeiten Kommunikatoren noch immer in Silos. Verschlossene Türen, dicke Wände, abgeschottete Zuständigkeitsgebiete verhindern erfolgreiche Kooperation. Und das in einer Zeit, in der die digitale Revolution mit voller Wucht zuschlägt. Die Kommunikationsgewohnheiten der Menschen ändern sich dramatisch. Im Monatsrhythmus entstehen neue virtuelle Gemeinschaften, während alte Geschäftsmodelle verschwinden. Der Gedanke an Fernsehen und Tageszeitung hat etwas Nostalgisches in einer Zeit, in der selbst Facebook, Instagram und Twitter täglich mit der Frage kämpfen, ob sie noch aktuell sind. Unternehmen, die keine mobilen Kampagnen auf das Smartphone oder Tablet bringen, drohen den Anschluss zu verlieren. Früher waren die Zeitungsredakteure eine eminent wichtige Zielgruppe, heute sind es die Influencer. Also Personen, die wichtige Trends im Netz beeinflussen und verstärken.

Funktionale Organisation hat sich überholt

Wer aber glaubt, dies alles sein ein Jugendphänomen, der irrt gewaltig. Gerade bei den Über-Fünfzigjährigen steigt die Online-Nutzung im positiven Sinne dramatisch. Menschen vernetzen sich mit ihren Freunden und Bekannten. Sie buchen ihr Hotelzimmer mobil, lesen Filmkritiken und Wetterprognosen online. Unternehmen, die noch immer streng funktional nach Verbreitungskanälen organisiert sind, können diese Anforderungen nicht mehr stemmen. Die bedingungslose Unterscheidung in Pressearbeit, Marketing und Mitarbeiterkommunikation hat sich überholt.

Die Einführung eines Newsrooms kann genau diese Schranken überwinden. Aber weil die Veränderung so fundamental ist, sollten sich Unternehmen auch Zeit nehmen für den Veränderungsprozess. Es ist wie beim Hausbau: Von der Zeichnung bis zum Rohbau geht es erstaunlich schnell. Erst wenn es an die Feinarbeit und den Innenausbau geht, tauchen die komplizierten Fragen auf. Die Mitarbeiter spielen in einem solchen Prozess eine ganz entscheidende Rolle. Neue Aufgaben und Zuständigkeiten, technische Fragen, Arbeitszeiten, Konferenzen, vielleicht ein neuer Zuschnitt des Arbeitsplatzes: Ein solcher Prozess fordert von der eigenen Mannschaft ein hohes Maß an Anpassungsbereitschaft. Deshalb raten wir allen Unternehmen, einen Newsroom mit einem klaren Konzept und mit transparenter Beteiligung aller Kollegen einzurichten. Auf diese Weise bereiten sich Unternehmen heute auf die Kommunikation von morgen vor.

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Porsche und der Newsroom: Interview mit Dr. Josef Arweck

 

Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

www.mediamoss.me

 

Ohne Themenmanagement geht im Newsroom nichts

Ist es sinnvoll, Marketing und Kommunikation zusammenzuführen? Vielleicht sogar in einer eigenen Einheit? Was lange Zeit als absurd und niemals umsetzbar galt, wird nun Schritt für Schritt mit Hilfe der Newsroom-Idee verwirklicht. Wenn plötzlich Themen in den Mittelpunkt der Marketingarbeit rücken, entwickeln Unternehmen eine ganz neue kommunikative Kraft: Nicht mehr die Maßnahme ist relevant, sondern die Kernbotschaft. Beschleunigt wird dieser Prozess durch die Digitalisierung. War in der klassischen Medienwelt eine strikte Trennung von werblichen Inhalten, PR-Botschaften und Mediaplanung die Regel, erfordern soziale Medien eine viel stärkere Integration.

Was aber nach Mühe und Anstrengung klingt, ist in Wirklichkeit eine riesige Chance. Der Newsroom führt dazu, dass Unternehmen ihre eigenen Medien produzieren können – mit passenden Inhalten auf den geeigneten Kanälen. Wenn Werbung und Kommunikation an dieser Stelle eng zusammenarbeiten, entfachen sie eine enorme Kreativität. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie im Newsroom relevante Themen aktiv steuern. Diese Form von Themenmanagement ist wichtig und muss organisatorisch verankert werden. Sonst verpufft der Effekt einer starken Einheit für Marketing und Kommunikation.

Hannah

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Cebit-Workshop am 18. März: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende

Gemeinsame Veranstaltung von mediamoss und MyNewsdesk: Seien Sie unser Gast – zur CeBIT Global Conference am Freitag den 18. März!

Quelle: Mynewsdesk GmbH

An diesem letzten Messetag widmet sich die Konferenz ganz den Themen Content Marketing und Blogging. Es ist der Treffpunkt für Marketing- und PR-Spezialisten sowie Blogger, die nach neuen Trends und spannenden Themen suchen. Versäumen Sie keinesfalls prominente Keynotes u.a. von Google, Gutjahr, Deutsche Welle, Thomas Cook, Pinterest, Sociabble, Classy Cloud oder Blappsta. Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir Ihnen exklusiv diesen hochspannenden Workshop an:

Der reale und der virtuelle Newsroom: Werden Sie zu Helden der digitalen Zeitenwende.

Die Zukunft der PR- und Marketingkommunikation liegt im digitalen Newsroom. Wer sich dem digitalen Medienwandel und der explosionsartigen Kanalvielfalt stellt, sieht hier die passende Lösung. Moderne Unternehmen kommunizieren themenorientiert und kanalspezifisch. Ziel ist es, den Empfänger über seine bevorzugten Kanäle, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Inhalten zu erreichen. Nicht minder wichtig ist: Auch in der realen Lebenswelt müssen Unternehmen umdenken. Auch hier müssen Inhalte im Mittelpunkt der Organisation stehen. Die Mauern in den Köpfen müssen eingerissen, Positions- und Abteilungsdenken aufgelöst werden. Ein realer Newsroom sollte den virtuellen ergänzen. mediamoss-Gründer Christoph Moss hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte betreut. Er zeigt Ihnen, wie Sie Ihren idealen Newsroom gestalten.

Der Workshop findet zu drei verschiedenen Uhrzeiten in einem separaten Meetingraum der Global Conference in Halle 8 statt: 9:30, 11:00 und 14:00 Uhr. Die Plätze sind begrenzt – melden Sie sich also gleich an.

Workshop-Teilnahme, persönlicher Termin & Ticket
Sichern Sie sich schnellstmöglich Ihren Workshop-Platz in einer der drei Veranstaltungen. Zudem erhalten Sie ein kostenfreies Ticket (i.W.v. 70€) für den Besuch der CeBIT und des „Rock the Blog“-Events. Sie erreichen uns per E-Mail an cebit@mynewsdesk.com.

Weitere Infos
Klicken Sie hier für weitere Infos zur CeBIT Global Conferences allgemein und hier wenn Sie sich für das Freitagsprogramm interessieren.

Prof. Dr. Christoph Moss
…hat bereits zahlreiche Newsroom-Projekte begleitet – etwa bei Datev und Siemens. Er war Verantwortlicher Redakteur im Handelsblatt-Newsroom und leitete die Georg-von-Holtzbrinckschule für Wirtschaftsjournalisten. Zuvor arbeitete er bei der Deutschen Bank sowie bei Sendern und Zeitungen in Düsseldorf, Passau, Dresden, Dortmund, Brüssel und Paris. Christoph Moss ist Buchautor sowie geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikationsagentur mediamoss. Er unterrichtet Kommunikation an der BiTS. Die Hochschule gehört zum Netzwerk der Laureate International Universities, einem der größten Bildungsanbieter weltweit.

Wir freuen uns auf Sie!

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Newsroom

Weitere Informationen finden Sie im Herausgeberband Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation. Das Buch ist bei Springer VS erschienen und sowohl als E-Book als auch als Softcover erhältlich.

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Pressemitteilungen schreiben: Seminar am 2. März in Dortmund

Trainieren Sie Ihre Pressemitteilungen und redaktionellen Texte klar und überzeugend zu schreiben.

  • PR-Grundlagen
  • Sprache & Stilistik
  • Pressemitteilungen schreiben
  • Die richtige PR-Strategie

Alle Seminarinformationen finden Sie hier. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Buchs „Deutsch für Manager“ von Christoph Moss.

 

Deutsch für Manager.png
Das Seminar findet statt im Hotel l’Arrivée. Das modern eingerichtete Hotel liegt im Süden von Dortmund und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen, sprechen Sie uns an. Wir organisieren gerne Ihre Fahrt zum Hotel. Kontakt: http://www.larrivee.de

Termin: 2. März 2016 in Dortmund, Hotel L’Arrivée. Alle offenen Tagesseminare finden jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Am Ende eines Seminartags erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Die Gebühr beträgt pro Seminar und Teilnehmer 480 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie an info(at)mediamoss.com. Telefonisch erreichen Sie unser Büro unter 0231 286 788 56. Alle Seminarinformationen finden Sie hier.

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