Newsroom-Seminar mit Zertifikat: Chef vom Dienst

Der erste Zertifikatslehrgang zum Chef vom Dienst im Newsroom an der International School of Management.

Zuerst das Thema, dann der Kanal: Moderne Organisationen steuern ihre Kommunikation über einen Newsroom. Die entscheidende Rolle dabei übernimmt ein Chef vom Dienst. Dieser CvD hält sämtliche Fäden in der Hand. Er leitet die Redaktionskonferenzen, bewertet und steuert Themen, koordiniert die Themen- und Medienmanager und ist das Bindeglied zwischen operativer Arbeit und strategischer Planung.

Genau hier setzt der dreitägige Zertifikatslehrgang von Mediamoss und der International School of Management an. Mit einem hochwertigen Newsroom-Seminar wollen wir Kommunikationsprofis fit machen für diese Schlüsselposition. Lernen Sie, nach welchen Kriterien Sie Themen gewichten sollten. Welche Tools helfen Ihnen bei der Organisations- und Planungsarbeit? Wie können Sie Konferenzen effizient leiten?

Als Experte mit langjähriger Erfahrung aus zahlreichen Newsroom-Projekten vermittelt Prof. Dr. Christoph Moss gemeinsam mit erfahrenen Praktikern das notwendige Wissen, das Sie als Chef vom Dienst benötigen.

Besuchen Sie mit uns Peter Kespohl, den Chef vom Dienst in der Content Factory der Deutschen Telekom AG in Bonn. Lernen Sie aus den Praxiserfahrungen von Frank Brückner (Chef vom Dienst im Newsroom von SwissLife Deutschland) und dem Planungstool-Experten Christian Wobig (Mediamoss).

Jeder Teilnehmer bekommt das Buch von Christoph Moss Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation sowie ein Zertifikat der International School of Management.

Termin: 13. bis 15. Januar 2020 in Dortmund, International School of Management. Am 15. Januar sind wir morgens in Bonn und nachmittags an der ISM Köln-Mediapark.

Lehrgangskosten je Zertifikat: 1.490,00 € inkl. Lernmittelkosten (plus MwSt.)

Das Curriculum finden Sie hier.

Buchung

Wenn Sie sich für den Zertifikatskurs anmelden wollen, folgen Sie bitte diesem Link zur ISM Academy. Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gern bei

Christian Wobig
0231 286 788 57

newsroom(at)mediamoss.com

Peter Kespohl, Chef vom Dienst in der Content Factory der Deutschen Telekom AG.

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Was verstehen Unternehmen unter einem Newsroom? Und was versprechen sie sich von dieser Idee? Diese Fragen hat eine aktuelle Studie des Brand & Retail Management Institute @ ISM in Kooperation mit der Newsroom-Agentur Mediamoss untersucht. 172 Kommunikations- und Marketingverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der Befragung teil.

Newsroom: Definition

Zwei von drei Befragten verstehen unter dem Newsroom „eine räumlich zusammengefasste Steuereinheit für die Unternehmenskommunikation. Es existieren getrennte Verantwortlichkeiten für Themen und Kanäle“ (66,9 Prozent). Deutlich geringer ist die Zahl derjenigen, die vor allem an einen virtuellen Newsroom oder eine Website denken (12,8 Prozent). Gut die Hälfte der Befragten arbeitet bereits heute in einer Newsroom-Organisation oder plant die Einführung innerhalb des nächsten Jahres (53,8 Prozent). „Der Newsroom ist in den Unternehmen angekommen“, sagen die Autoren der Studie, Christoph Moss, Arne Westermann und Mijka Ghorbani.

40,8 Prozent arbeiten in einem Großraumbüro oder haben einen architektonisch abgegrenzten Raum für den Newsroom. Die wichtigsten Kommunikationsdisziplinen sind dabei Public Relations (81,5 Prozent), Interne Kommunikation (73,2 Prozent) und Marketing (59,3 Prozent). „Es zeigt sich sehr deutlich, dass der Trend zum Content Marketing die historisch getrennten Disziplinen Kommunikation und Marketing zusammenwachsen lässt“, sagen die Wissenschaftler.

Integrierte Kommunikation

Integrierte Kommunikation über alle Kanäle und Medien hinweg sowie One Voice Policy sind folglich auch die wichtigsten Ziele, die die Befragten mit einem Newsroom verbinden. Vor allem starre Strukturen und Silo-Denken sind dabei die größten Hindernisse. „Der Newsroom erfordert ein radikales Umdenken: Weg von Kanälen hin zu Themen“, sagen 55 Prozent der Befragten. Die Aussage „Der Newsroom überwindet das Silo-Denken und schafft Synergien zwischen den Abteilungen“ trifft bei 51 Prozent auf volle Zustimmung.

Tools im Newsroom

Konferenzsystem (65 Prozent) und Themenplan (61 Prozent) sind die wichtigsten Instrumente. Ein großer Teil hält Meetings wöchentlich (84,1 Prozent) oder sogar täglich (42,4 Prozent) ab. In 43 Prozent der Fälle gibt es inzwischen die Position eines Chefs vom Dienst.

Was versprechen sich die Unternehmen von der Einführung eines Newsrooms? Zu den wichtigsten Effekten zählen positive Reaktionen auf Dialogangebote (39,6 Prozent) und eine offenere Unternehmenskultur (37,4 Prozent). Die Evaluation erfolgt anhand von kanalspezifischen KPI (59,7 Prozent) und Medienresonanzanalysen (46,5 Prozent).

„Der Newsroom beginnt im Kopf. Die Befragten sehen darin eine Chance zum Umdenken und zur Erneuerung“, sagen die Autoren der Studie. „Es geht nicht mehr um die Frage, ob die Unternehmen einen Newsroom einführen wollen, sondern wann und wie. Besonders erfreulich ist, dass die Einführung einer neuen Organisationsstruktur auch zu den gewünschten Effekten führt.“ Die Befragung wurde von Juni 2019 bis September 2019 in Deutschland, Österreich und Schweiz durchgeführt.

Wenn Sie Interesse an der Newsroom-Studie haben, lassen wir Ihnen gerne eine Ergebniszusammenfassung zukommen. Bitte schicken Sie hierzu eine Mail an: newsroom(at)mediamoss.com.

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